Gold-Ausblick: XAU/USD steigt in Asien Richtung 4.500 US-Dollar – Venezuela-Krise hält Safe-Haven-Nachfrage hoch
- Märkte im Jahr 2026: Werden Gold, Bitcoin und der US-Dollar erneut Geschichte schreiben? — So denken führende Institutionen
- Render-Ausblick: RENDER beschleunigt die Rally – Marktkapitalisierung über 1,2 Mrd. US-Dollar, Indikatoren bleiben bullisch
- Silberpreis-Prognose: XAG/USD springt über 76,50 US-Dollar – Venezuela-Spannungen treiben Safe-Haven-Nachfrage
- Silberpreis-Prognose: XAG/USD steigt – US-Angriff auf Venezuela treibt Safe-Haven-Nachfrage
- Silberpreis-Prognose: XAG/USD bleibt aufgrund verbesserter Marktsentiment unter 30,00 $
- Goldpreis-Prognose: XAU/USD springt über 4.400 US-Dollar – US-Venezuela-Krise treibt Safe-Haven-Nachfrage

Gold klettert am Mittwochmorgen in Asien auf nahe 4.500 US-Dollar.
Die Eskalation rund um Venezuela sorgt weiter für Sicherheitsnachfrage, zugleich stützen Zinssenkungserwartungen für 2026.
Im Fokus stehen am Mittwoch der ISM Services PMI und am Freitag der US-Arbeitsmarktbericht (NFP).
Gold (XAU/USD) setzt seine Aufwärtsbewegung fort und notiert in der frühen Asien-Sitzung am Mittwoch bei rund 4.500 US-Dollar – ein Tagesplus von mehr als 1%. Treiber bleibt die Kombination aus geopolitischer Unsicherheit und der Erwartung, dass die US-Notenbank ihren Lockerungskurs fortsetzt.
Venezuela bleibt der Stressfaktor im Markt
Die USA führten am Samstag einen großangelegten Militäreinsatz in Venezuela durch und erklärten, Venezuelas Präsident Nicolás Maduro sowie seine Frau seien festgenommen und außer Landes gebracht worden. Maduro plädierte am Montag in den USA in einem Narko-Terrorismus-Verfahren auf „nicht schuldig“. Die Unwägbarkeiten in der Venezuela-Krise halten damit den Risikoaufschlag hoch – klassisches Umfeld für Gold als „sicheren Hafen“.
Fed: Märkte bleiben auf Zinssenkungen eingestellt
Laut den FOMC Minutes sehen viele Fed-Vertreter weitere Zinssenkungen als angemessen an, sofern die Inflation im Zeitverlauf nachgibt – zugleich besteht Uneinigkeit darüber, wann und wie weit gelockert werden sollte.
Am Terminmarkt bleibt zudem die Erwartung bestehen, dass mindestens zwei Zinsschritte um jeweils 25 Basispunkte eingepreist sind. Für die nächste Sitzung am 27./28. Januar taxiert der Markt laut CME FedWatch die Wahrscheinlichkeit einer Zinspause auf rund 82%.
Datenkalender: ISM Services heute, NFP am Freitag als Richtungsgeber
Am Mittwoch steht zunächst der US ISM Services PMI an. Entscheidend für die nächste größere Bewegung dürfte aber der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag werden: Erwartet werden 55.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft und eine Arbeitslosenquote von 4,5%.
Fällt der Bericht klar stärker aus als prognostiziert, könnte das den US-Dollar stützen – und damit Gold (als in USD gepreistes Asset) kurzfristig ausbremsen.
Mehr erfahren
Der obige Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von einer Redaktion geprüft.


