Gold gibt nach dem Anlauf auf 4.500 US-Dollar nach – Gewinnmitnahmen vor US-Daten dominieren
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Gold scheitert zunächst an der psychologischen Marke von 4.500 US-Dollar und rutscht nach den kräftigen Wochengewinnen in eine Verschnaufpause.
Geopolitische Risiken und dovishe Fed-Erwartungen wirken weiter als Sicherheitsnetz und begrenzen die Abwärtsseite.
Der Markt wartet auf US-Makrodaten (u. a. ADP, ISM Services, JOLTS) – der nächste harte Impuls dürfte mit den NFP am Freitag kommen.
Marktüberblick: 4.500 bleibt ein Brett – Risk-on triggert Take-Profits
Gold (XAU/USD) kann die starken Zuwächse der letzten beiden Tage nicht ausbauen und wird in der asiatischen Sitzung am Mittwoch nahe dem 4.500er-Niveau abgewiesen (Ein-Wochen-Hoch). Nach dem jüngsten Schub schalten viele Akteure in den „Sichern-statt-Jagen“-Modus – vor allem, weil die Risikobereitschaft am Aktienmarkt zuletzt wieder hoch war. Kurz: Der Trend ist nicht weg, aber der Markt gönnt sich eine Pause.
Treiber: Geopolitik bleibt präsent – Trump-Rhetorik hält Risikoaufschlag im Spiel
Auch wenn Anleger die Folgen der US-Aktion in Venezuela zuletzt merklich wegsteckten, bleibt der geopolitische Nachrichtenfluss ein ständiger Unruheherd. Trumps konfrontative Töne gegenüber Kolumbien und Mexiko sowie Berichte, wonach Optionen zur Übernahme Grönlands (inklusive möglicher militärischer Mittel) diskutiert würden, halten die Risikoprämie am Leben. Dazu kommen die bekannten Baustellen: fehlender Durchbruch im Russland-Ukraine-Konflikt, Unruhen im Iran und anhaltende Spannungen rund um Gaza. Das ist genau das Umfeld, in dem Gold Rücksetzer oft „überlebt“, statt durchzureichen.
Fed & Dollar: Zinssenkungswette stützt – USD kommt nicht richtig vom Fleck
Parallel bleibt der geldpolitische Unterton goldfreundlich: Erwartete weitere Zinssenkungen durch die Fed verhindern, dass der US-Dollar aus der jüngsten Erholung viel Kapital schlägt. Laut CME FedWatch preist der Markt eine Senkung der Finanzierungskosten im März sowie einen weiteren Schritt bis Jahresende ein. Richmond-Fed-Präsident Thomas Barkin betonte zudem, dass Anpassungen beim Kurzfristzins stark von den kommenden Daten abhängen – was die Datenwoche noch relevanter macht.
Datenkalender: ADP, ISM Services, JOLTS – Fokus bleibt auf NFP
Vor dem nächsten größeren Schritt warten viele Trader ab:
Mittwoch: ADP (Privatsektor-Beschäftigung), ISM Services PMI, JOLTS Job Openings
Freitag: Nonfarm Payrolls (NFP)
Nächster Dienstag: US-Verbraucherpreise (CPI)
Gerade die NFP werden als „Richtungsgeber“ für den nächsten Fed-Schritt gehandelt – und damit indirekt auch für Dollar und Gold.
Technischer Blick: Unterstützungszone 4.450–4.445 im Fokus
Chartseitig verdichtet sich eine erste Support-Zone im Bereich 4.450–4.445. Darunter liefert die steigende 100-Stunden-SMA einen dynamischen Unterbau, der näher an 4.400 verortet wird. Momentumseitig wirkt das Bild aktuell neutral bis leicht belastet:
MACD unter Signallinie, im negativen Bereich; abwärts gerichtetes Histogramm
RSI: 48,58 – neutral, nach der jüngsten Schwäche eher „Balance“ als Trendbeschleunigung
Solange Gold oberhalb der steigenden 100-Stunden-Linie bleibt, wirken Rücksetzer zunächst wie Korrektur im Aufwärtstrend. Ein nachhaltiger Bruch darunter würde das Risiko erhöhen, dass der Markt tiefer nach Unterstützung sucht.

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