Goldpreis-Prognose: XAU/USD steigt Richtung 4.450 US-Dollar – Venezuela-Krise treibt Safe-Haven-Nachfrage
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Gold legt in der frühen Asien-Sitzung am Dienstag auf rund 4.440 US-Dollar zu und markiert damit ein Ein-Wochen-Hoch.
Treiber bleiben geopolitische Risiken rund um Venezuela sowie Erwartungen an einen Lockerungspfad der Fed.
Am Freitag rückt der US-Arbeitsmarktbericht in den Fokus: NFP +55.000 erwartet, Arbeitslosenquote 4,5%.
Gold fester: Venezuela-Krise erhöht Risikoprämie
Der Goldpreis (XAU/USD) setzt seine Aufwärtsbewegung am Dienstag in der frühen asiatischen Sitzung fort und steigt auf etwa 4.440 US-Dollar. Ausschlaggebend ist die erhöhte Nachfrage nach sicheren Häfen, nachdem die Krise in Venezuela die geopolitische Unsicherheit erneut spürbar angehoben hat. Der Markt richtet den Blick dabei bereits auf die nächsten Makroimpulse – insbesondere auf die US-Daten am Freitag, die für die Zinserwartungen entscheidend sein können.
Die Spannungen zwischen den USA und Venezuela haben sich nach Angaben im Newsflow deutlich verschärft: Am Samstag kam es zu einem Angriff der US-Armee-Spezialeinheit Delta Force auf Venezuela und zur Festsetzung von Präsident Nicolás Maduro sowie dessen Ehefrau. Am Montag plädierte Maduro in den USA in einem Narco-Terrorism-Verfahren auf nicht schuldig, was laut Bloomberg eine juristische Auseinandersetzung mit erheblicher geopolitischer Tragweite einleitet. In solchen Lagen gewinnt Gold als klassischer sicherer Hafen typischerweise an Attraktivität.
Alexander Zumpfe, Edelmetallhändler bei Heraeus Metals Germany, ordnet die Bewegung in einen breiteren Kontext ein: Die Venezuela-Lage reaktiviere Safe-Haven-Käufe, komme jedoch „on top“ zu bereits bestehenden Sorgen rund um Geopolitik, Energieversorgung und Geldpolitik.
Fed als zweiter Treiber: Dovishe Erwartungen stützen
Neben der Geopolitik bleibt die Zinsperspektive ein zentraler Faktor. Die jüngsten FOMC Minutes deuten darauf hin, dass die Mehrheit der Fed-Vertreter weitere Zinssenkungen grundsätzlich für angemessen hält – vorausgesetzt, die Inflation sinkt weiter. Uneinigkeit besteht weiterhin beim Timing und beim Ausmaß. Für Gold ist das grundsätzlich unterstützend: Niedrigere Zinsen reduzieren die Opportunitätskosten der Goldhaltung, weil das Edelmetall selbst keine laufenden Erträge abwirft.
Blick nach vorn: NFP am Freitag als Richtungsentscheid
Der nächste harte Datenpunkt kommt am Freitag mit dem US-Arbeitsmarktbericht für Dezember. Erwartet werden 55.000 neue Stellen (Nonfarm Payrolls) und eine leicht niedrigere Arbeitslosenquote von 4,5%. Fällt der Bericht deutlich stärker aus als gedacht, könnte das den US-Dollar stützen und damit kurzfristig Gegenwind für den in Dollar gehandelten Goldpreis bedeuten.
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