Maduro in den USA gelandet - Trump brüskiert Oppositionsführerin
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Washington, 04. Jan (Reuters) - Der gefangengenommene venezolanische Präsident Nicolas Maduro ist am Samstagabend in den USA gelandet. Einem Bericht mehrerer US-Medien zufolge landete ein Flugzeug mit ihm und seiner Ehefrau Cilia Flores auf einem Flughafen im Bundesstaat New York. Maduro soll am Montag erstmals vor einem Bundesgericht in Manhattan erscheinen. Seine Vizepräsidentin Delcy Rodriguez bezeichnete das Vorgehen unterdessen als "Entführung" und forderte die sofortige Freilassung. Maduro sei der "einzige Präsident Venezuelas", sagte sie im venezolanischen Fernsehen. US-Präsident Donald Trump hatte erklärt, seine Regierung stehe in Kontakt mit Rodriguez und sie zeige sich kooperativ.
Zugleich sorgte Trump für eine politische Überraschung, indem er eine Zusammenarbeit mit der führenden Oppositionsführerin Maria Corina Machado ausschloss. Machado habe "weder die Unterstützung noch den Respekt innerhalb des Landes", sagte Trump auf einer Pressekonferenz. Die Äußerung löste umgehend Empörung bei Unterstützern Machados aus, die als aussichtsreichste Gegnerin Maduros galt. Die USA hatten angekündigt, nach der Absetzung Maduros einen "sicheren, ordnungsgemäßen und angemessenen Übergang" in Venezuela zu organisieren.
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