Die wirtschaftliche Aktivität im US-Dienstleistungssektor verbesserte sich im Dezember leicht, wobei der ISM EMI für den Dienstleistungssektor von 52,6 im November auf 54,4 anstieg und damit die Erwartungen der Analysten übertraf.
Weitere Umfrageergebnisse ergaben, dass der Index der gezahlten Preise – ein entscheidendes Barometer für die Inflation – von 65,4 auf 64,3 zurückging, während der Beschäftigungsindex von 48,9 auf 52,0 anstieg, was auf eine deutliche Verbesserung der Arbeitsmarktsituation im Dienstleistungssektor hinweist. Schließlich verbesserte sich der Index der Neuaufträge von 52,9 auf 57,9.
Der Greenback bleibt nach der Veröffentlichung leicht unter Druck, da die Anleger die schwächer als erwarteten Arbeitsmarktdaten aus dem ADP-Bericht im Vorfeld der entscheidenden NFP-Zahlen am Freitag weiterhin verarbeiten. Dennoch kehrt der US Dollar Index (DXY) die Gewinne vom Dienstag um und besucht erneut die Region um 98,50, wobei die wöchentliche Erholung gut im Gang bleibt.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) misst das Wirtschaftswachstum eines Landes. Es zeigt die Veränderung der Wirtschaftsleistung über einen bestimmten Zeitraum, in der Regel ein Quartal, an. Ein besonders nützlicher Vergleich ist der zwischen zwei aufeinanderfolgenden Quartalen oder zum Vorjahresquartal, um Wachstumsentwicklungen nachvollziehbar darzustellen.
Ein höheres BIP-Ergebnis ist in der Regel positiv für die Währung eines Landes, da es eine wachsende Wirtschaft widerspiegelt, die mehr Waren und Dienstleistungen exportieren und höhere ausländische Investitionen anziehen kann. Wenn das BIP hingegen sinkt, wirkt sich das normalerweise negativ auf die Währung aus. Wirtschaftswachstum führt häufig zu höherem Konsum und steigender Inflation. Die Zentralbank des Landes muss dann die Zinssätze erhöhen, um die Inflation zu bekämpfen, was wiederum Kapitalzuflüsse anzieht und die Währung aufwerten kann.
Ein steigendes Bruttoinlandsprodukt (BIP) führt oft zu höherer Inflation, da eine wachsende Wirtschaft zu mehr Konsumausgaben und Preissteigerungen führt. Infolgedessen müssen Zentralbanken die Zinsen anheben, um die Inflation zu kontrollieren. Höhere Zinsen sind tendenziell negativ für den Goldpreis, da sie die Opportunitätskosten für das Halten von Gold erhöhen und die Nachfrage nach dem Edelmetall verringern.