Gold erreicht ein Wochenhoch: Safe-Haven-Ströme und Zinssenkungswetten stützen XAU/USD
- Märkte im Jahr 2026: Werden Gold, Bitcoin und der US-Dollar erneut Geschichte schreiben? — So denken führende Institutionen
- Render-Ausblick: RENDER beschleunigt die Rally – Marktkapitalisierung über 1,2 Mrd. US-Dollar, Indikatoren bleiben bullisch
- Silberpreis-Prognose: XAG/USD steigt – US-Angriff auf Venezuela treibt Safe-Haven-Nachfrage
- Top 3 Preisvorhersagen: Bitcoin, Ethereum, XRP bereiten sich auf eine potenzielle Neujahrs-Erholung vor
- Silberpreis-Prognose: XAG/USD springt über 76,50 US-Dollar – Venezuela-Spannungen treiben Safe-Haven-Nachfrage
- Silberpreis-Prognose: XAG/USD bleibt aufgrund verbesserter Marktsentiment unter 30,00 $

Gold dreht nach Käufen im Bereich 4.428–4.427 US-Dollar nach oben und markiert in Asien am Dienstag ein Ein-Wochen-Hoch.
Geopolitische Risiken (Venezuela, Saudi-Arabien vs. VAE, Iran, Russland/Ukraine) halten die Sicherheitsnachfrage hoch, während dovishe Fed-Erwartungen den US-Dollar vom Mehrwochenhoch zurückdrücken.
Der nächste Härtetest kommt am Freitag mit den US Nonfarm Payrolls (NFP), die den kurzfristigen Fed-Pfad und damit Dollar und Gold neu kalibrieren können.
Gold bleibt gefragt, weil das Risiko-Setup nicht verschwindet
Gold (XAU/USD) findet nach dem Rücksetzer schnell Käufer und zieht aus der Zone 4.428–4.427 an. In der asiatischen Sitzung am Dienstag klettert der Preis auf ein Wochenhoch. Der Hintergrund ist weniger „neue Fantasie“ als vielmehr das alte Muster: Solange geopolitische Brandherde gleichzeitig lodern, bleibt der Reflex Richtung Sicherheitsanlagen aktiv.
Der Markt verarbeitet dabei mehrere Risikofaktoren parallel: US-Militärschläge in Venezuela, zunehmende politische Spannungen zwischen Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten, Unruhen im Iran sowie der weiterhin zähe Russland-Ukraine-Krieg. In Summe hält das die Risikoprämie am Leben und stützt das Edelmetall.
Fed-Wetten drücken den USD, Gold profitiert gleich doppelt
Zusätzlich wirkt die Geldpolitik als zweiter Treiber. Händler preisen weiterhin die Möglichkeit von zwei weiteren Zinssenkungen durch die US-Notenbank in diesem Jahr ein. Rückenwind dafür lieferten die gemischten US-PMIs für Dezember am Montag.
Gleichzeitig spielt ein politischer Faktor in den Dollar hinein: Sorgen um die Unabhängigkeit der Fed unter Präsident Donald Trump haben den US-Dollar von einem nahezu Vier-Wochen-Hoch (am Montag erreicht) wieder etwas weggezogen. Ein weicherer USD ist für Gold häufig das Schmiermittel, das die Safe-Haven-Nachfrage in Preisbewegung übersetzt.
Marktbewegende Schlagzeilen: Venezuela, Druck auf Kolumbien/Mexiko, Golf-Spannungen
Trump sagte am Sonntag, die USA könnten einen zweiten Militärschlag gegen Venezuela starten, falls verbleibende Teile der venezolanischen Administration nicht kooperieren. Er warnte zudem, Kolumbien und Mexiko könnten militärische Maßnahmen drohen, falls sie den Zustrom illegaler Drogen in die USA nicht reduzierten. Das ist der Stoff, aus dem Risk-off-Tage gemacht sind.
Separat beschuldigte Saudi-Arabien die VAE öffentlich, die nationale Sicherheit zu untergraben. Zusammen mit ausbleibendem Fortschritt bei einem Russland-Ukraine-Deal stützt das Gold nun den zweiten Tag in Folge.
US-Konjunkturdaten: Zwei PMIs, zwei Botschaften
Die Konjunktursignale sind nicht eindeutig:
S&P Global meldete am Montag einen stabilen US Manufacturing PMI von 51,8 und damit weiterhin Expansion.
Der ISM Manufacturing PMI fiel dagegen auf 47,9 (von 48,2 im November) und signalisiert anhaltende Kontraktion.
Diese Mischung reicht nicht aus, um die dovishe Erwartung zu kippen. Gleichzeitig steht im Raum, dass die Fed die Finanzierungskosten im März senken und bis Jahresende eine weitere Zinssenkung liefern könnte. Genau diese Reibung zwischen Marktbepreisung und Pfad-Erzählung macht die Daten am Freitag so wichtig: Die NFP werden zur nächsten Instanz, die den Ton vorgibt.
Technischer Blick: 4.445–4.450 als Trigger-Zone, 4.373,28 als dynamischer Halt
Chartseitig ist der Rückenwind sichtbar: Der Ausbruch über den 100-Stunden-SMA war der Startschuss, und ein nachhaltiger Schub über die Stauzone 4.445–4.450 würde den Bullen das nächste Argument liefern.
MACD (1h): Histogramm positiv, leicht zunehmend; MACD-Linie knapp über der Signallinie nahe der Nulllinie → Momentum verbessert sich.
RSI: 68, nahe „überkauft“, aber noch nicht darüber → stark, zugleich anfällig für kurze Verschnaufpausen.
Der 100-Stunden-SMA bei 4.373,28 fungiert als erste dynamische Unterstützung: Solange der Preis darüber bleibt, wirken Rücksetzer eher wie „Dips“, nicht wie Trendbruch.
Mehr erfahren
Der obige Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von einer Redaktion geprüft.


