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Der Goldpreis steigt in der frühen Asien-Sitzung am Montag auf rund 4.400 US-Dollar und baut damit die jüngste Aufwärtsbewegung aus.
Geopolitische Risiken rund um Venezuela sowie Zinssenkungserwartungen an die Fed stützen das Edelmetall.
Im Fokus stehen am Montag der US-ISM Manufacturing PMI und am Freitag der Arbeitsmarktbericht (NFP: 57.000 erwartet).
Gold fest – Markt blickt auf Venezuela-Entwicklungen und ISM-Daten
Der Goldpreis (XAU/USD) zieht zum Wochenstart in der frühen asiatischen Sitzung auf etwa 4.400 US-Dollar an. Rückenwind kommt von einer erneuten Zuspitzung geopolitischer Risiken nach der Festsetzung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch die USA – ein Thema, das die Märkte nun eng verfolgen.
Berichten zufolge sprach die US-Regierung von einem „groß angelegten Schlag“ gegen Venezuela und brachte Maduro zur Anklage in die USA; die Maßnahme sei ohne Zustimmung des Kongresses erfolgt. Präsident Donald Trump erklärte zudem, die USA würden Venezuela „führen“, bis ein sicherer und geordneter Übergang möglich sei.
Zusätzlich befeuert Außenminister Marco Rubio die Unsicherheit mit der Aussage, Washington werde über den Ölhebel weiteren Wandel erzwingen – eine Perspektive, die das geopolitische Risiko in der Region erhöht und klassische Sicherheitsanlagen wie Gold begünstigen kann.
Makroseitig richtet sich der Blick zum Wochenauftakt auf den ISM Manufacturing PMI für die USA, der später am Montag veröffentlicht wird. Bis dahin dürfte die Marktliquidität zu Wochenbeginn die Ausschläge zusätzlich verstärken.
Fed-Signale bleiben goldfreundlich – NFP am Freitag als nächster Test
Parallel stützt die Zinserwartung: Aus den jüngsten FOMC Minutes geht hervor, dass viele Fed-Vertreter weitere Zinssenkungen für angemessen halten, sofern die Inflation im Zeitverlauf nachlässt – auch wenn Uneinigkeit darüber besteht, wann und wie stark gesenkt werden sollte. Sinkende Zinsen reduzieren typischerweise die Opportunitätskosten der Goldhaltung und wirken damit unterstützend für das unverzinsliche Edelmetall.
Der nächste große Impuls dürfte vom US-Arbeitsmarkt kommen: Der Dezember-Bericht steht am Freitag an, der Konsens erwartet bei den Nonfarm Payrolls einen Zuwachs von 57.000 Stellen. Fällt der Wert deutlich stärker aus, könnte das den US-Dollar kurzfristig stützen und damit den in Dollar gehandelten Goldpreis bremsen – zumindest vorübergehend.
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