Gold hält sich über 4.400 US-Dollar – geopolitische Risiken überdecken spürbare Dollarstärke
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Gold bleibt zum Wochenstart oberhalb von 4.400 US-Dollar und profitiert von einer ausgeprägten Flucht in sichere Häfen.
Zusätzlichen Rückenwind liefern Erwartungen weiterer Fed-Zinssenkungen – trotz weiterhin festerem US-Dollar.
Aus technischer Sicht wirkt der Ausbruch über den 100-Stunden-SMA als kurzfristiger Stabilisator, während die US-Datenwoche (inkl. NFP am Freitag) den nächsten Impuls liefern dürfte.
Safe-Haven-Mode an: Venezuela-Eskalation stützt Gold trotz USD-Erholung
Gold (XAU/USD) startet mit deutlichem positiven Momentum in die neue Woche und klettert in der asiatischen Sitzung weiter über die Marke von 4.400 US-Dollar. Der Markt preist erneut mehr geopolitisches Risiko ein: Die Spannungen verschärften sich, nachdem die USA Landangriffe auf Venezuela gestartet und dabei Präsident Nicolás Maduro sowie dessen Ehefrau festgesetzt haben.
Dazu kommt ein zweiter Unsicherheitsfaktor: Donald Trump verschärfte den Ton gegenüber Kolumbien und Mexiko, was am Markt als Signal für mögliche Ausweitung regionaler Spannungen in Lateinamerika interpretiert wird. In so einem Umfeld greift der Klassiker: Risiko raus, Liquidität rein, Gold auf den Tisch.
Normalerweise wäre ein stärkerer US-Dollar Gegenwind, weil Gold für Käufer außerhalb der USA teurer wird. Aber aktuell kommt der Sicherheitsaspekt offenbar zuerst: USD fest – Gold trotzdem fest. Das ist selten elegant, aber an Stress-Tagen ziemlich typisch.
Fed-Erwartungen bleiben goldfreundlich – Blick auf NFP und Inflation
Neben der Geopolitik ist die Geldpolitik das zweite Standbein der Bewegung. Der Markt rechnet mit weiteren Zinssenkungen der Fed im Jahresverlauf. Erwartete niedrigere Zinsen senken die Opportunitätskosten für unverzinsliche Anlagen – Gold profitiert davon strukturell.
Diese Woche liefert die Makroseite den Takt: Besonders der US-Arbeitsmarktbericht (Nonfarm Payrolls) am Freitag sowie die anstehenden Inflationsdaten dürften die Erwartungskurve für die Fed neu justieren. Das beeinflusst wiederum den US-Dollar – und damit das nächste, größere Bewegungskapitel bei XAU/USD.
Technischer Blick: 100-Stunden-SMA als Hebelpunkt, Momentum verbessert
Im Stundenchart bleibt der Grundton zwar vorsichtig, weil der 100-Perioden-SMA abwärts geneigt ist – aber: XAU/USD handelt oberhalb dieses Durchschnitts, was kurzfristig eher für eine Fortsetzung des Rebounds spricht. Der 100-SMA bei 4.377,80 US-Dollar ist damit die erste saubere Referenz auf der Unterseite.
MACD: Histogramm dreht ins Positive und weitet sich aus → bullisches Momentum nimmt zu.
RSI: 63,42 → kräftig, aber noch nicht „überhitzt“.
Solange Gold über dem fallenden 100-SMA bleibt, ist der Weg des geringsten Widerstands tendenziell weiter nach oben. Ein Rückfall darunter würde dagegen die Tür für eine tiefere Korrektur öffnen – und die bullische Story erst mal in den „Beweis es mir“-Modus schalten.
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