Gold (XAU/USD) gewinnt zu Beginn einer neuen Woche stark an positiver Dynamik und steigt während der asiatischen Sitzung weiter über die Marke von 4.400 USD im Zuge des globalen Fluchtverhaltens in sichere Anlagen. Die geopolitischen Spannungen eskalierten, nachdem die USA Landangriffe auf Venezuela gestartet hatten, was zur Festnahme des Präsidenten Nicolás Maduro und seiner Frau führte. Darüber hinaus weckte die konfrontative Rhetorik von US-Präsident Donald Trump gegenüber Kolumbien und Mexiko Bedenken hinsichtlich der regionalen Instabilität in Lateinamerika, was die Nachfrage nach dem traditionellen sicheren Rohstoff ankurbelte.
Abgesehen davon erweisen sich die Aussichten auf weitere Zinssenkungen der US-Notenbank (Fed) später in diesem Jahr als ein weiterer Faktor, der die Zuflüsse in das renditeschwache Gold antreibt. Währenddessen kommt den steigenden geopolitischen Spannungen der Status des US-Dollars (USD) als globale Reservewährung zugute. Ein festerer USD tut jedoch wenig, um die intraday bullische Stimmung rund um den Rohstoff zu dämpfen. Dies unterstützt wiederum die Argumentation für eine weitere Aufwertung des XAU/USD-Paares, da die Händler nun auf die wichtigen US-Wirtschaftsdaten dieser Woche warten.
Auf dem 1-Stunden-Chart neigt sich der 100-periodische Simple Moving Average (SMA) nach unten, was den breiteren Ton vorsichtig hält. Das XAU/USD-Paar steht über diesem Durchschnitt, was auf eine intraday Erholung hindeutet, während der 100-SMA bei 4.377,80 USD erste Unterstützung bietet. Das Moving Average Convergence Divergence (MACD) Histogramm hat sich ins Positive gewendet und weitet sich aus, was darauf hindeutet, dass die MACD-Linie über der Signallinie liegt und sich das bullische Momentum verbessert. Der Relative Strength Index (RSI) liegt bei 63,42, fest, aber nicht überkauft.
Das Halten über dem fallenden 100-SMA würde den Erholungspfad offen halten, während ein Rückfall darunter eine weitere Retracement-Phase zur Folge hätte. Der positive Ton des MACD deutet darauf hin, dass die Käufer die Initiative behalten, und eine weitere Expansion würde zusätzliche Gewinne begünstigen. Der RSI bleibt über 60, was den Aufwärtsdruck verstärkt; ein Rückgang in Richtung 50 würde auf nachlassendes Momentum hinweisen.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst)
Gold hat in der Geschichte der Menschheit stets eine zentrale Rolle gespielt – als universelles Tauschmittel und sicherer Wertspeicher. Heute wird das Edelmetall vor allem als „sicherer Hafen“ in Krisenzeiten geschätzt. Gold dient nicht nur als Schmuck oder Anlageobjekt, sondern wird auch als Absicherung gegen Inflation und Währungsabwertungen betrachtet. Sein Wert ist unabhängig von staatlichen Institutionen oder einzelnen Währungen, was es in unsicheren Zeiten besonders attraktiv macht.
Zentralbanken zählen zu den größten Goldkäufern weltweit. Um ihre Währungen in Krisenzeiten zu stützen, kaufen sie Gold, um die wirtschaftliche Stabilität und das Vertrauen in ihre Währungen zu stärken. 2022 kauften Zentralbanken laut World Gold Council 1.136 Tonnen Gold im Wert von rund 70 Milliarden US-Dollar – ein Rekordwert. Besonders schnell wachsende Schwellenländer wie China, Indien und die Türkei erhöhen ihre Goldreserven in hohem Tempo.
Gold steht traditionell in einer inversen Beziehung zum US-Dollar und zu US-Staatsanleihen – beide gelten als bedeutende Reservewährungen und sichere Häfen für Anleger. Wenn der Dollar abwertet, steigt der Goldpreis häufig, was Investoren und Zentralbanken in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit dazu veranlasst, ihre Portfolios zu diversifizieren. Ebenso ist Gold gegenläufig zu risikobehafteten Vermögenswerten. Während ein Aufschwung an den Aktienmärkten den Goldpreis oft drückt, profitieren Goldinvestoren in Zeiten von Börsenturbulenzen.
Der Goldpreis unterliegt einer Vielzahl von Einflussfaktoren. Geopolitische Spannungen oder die Sorge vor einer tiefen Rezession können den Preis des Edelmetalls schnell in die Höhe treiben, da Gold als sicherer Hafen gilt. Ohne eigene Rendite steigt der Wert des Metalls häufig in Phasen niedriger Zinsen, während hohe Zinskosten den Preis drücken. Die Entwicklung des Goldpreises ist jedoch stark vom US-Dollar abhängig, da das Edelmetall in Dollar (XAU/USD) gehandelt wird. Ein starker Dollar übt in der Regel Druck auf den Goldpreis aus, während ein schwächerer Dollar zu einer Verteuerung führen kann.