Laut einem Artikel von CNBC hat die Trump-Administration mit mehreren Ölunternehmen über den Wiederaufbau Venezuelas gesprochen, so Taylor Rogers, eine Sprecherin des Weißen Hauses.
"Alle unsere Ölunternehmen sind bereit und willens, große Investitionen in Venezuela zu tätigen, um die Öl-Infrastruktur wieder aufzubauen, die vom illegitimen Maduro-Regime zerstört wurde," sagte Taylor. Sie nannte nicht, mit welchen Unternehmen die Administration gesprochen hat, aber zuvor berichtete Reuters, dass weder Chevron, Conoco noch Exxon mit dem Weißen Haus gesprochen haben.

WTI begann die Woche mit einem Plus und verzeichnete am Montag Gewinne von mehr als 1,85%, nachdem es sich von den täglichen Tiefstständen von 56,19 USD pro Barrel erholt hatte. Seitdem haben die US-Ölpreise die 57 USD- und die 58 USD-Marke überschritten.
Bezüglich dieses Artikels war die Reaktion gedämpft, wie im obigen 1-Stunden-Chart zu sehen ist, der zeigt, dass die Preise in den letzten drei Stunden im Bereich von 58,00 USD bis 58,25 USD blieben.
WTI-Öl, kurz für West Texas Intermediate, ist eine der wichtigsten Rohölsorten, die auf dem globalen Markt gehandelt werden. Es wird wegen seiner leichten und süßen Qualität geschätzt und dient als wichtiger Referenzpreis auf den Energiemärkten.
Wie bei allen Vermögenswerten sind Angebot und Nachfrage die Haupttreiber des WTI-Ölpreises. Globales Wachstum kann die Nachfrage nach Öl erhöhen, während eine schwache Weltwirtschaft die Nachfrage dämpft. Politische Instabilität, Kriege und Sanktionen können das Angebot beeinträchtigen und die Preise beeinflussen. Die Entscheidungen der OPEC, einer Gruppe führender ölproduzierender Länder, spielen ebenfalls eine Schlüsselrolle. Da Öl überwiegend in US-Dollar gehandelt wird, beeinflusst auch der Wert des US-Dollars den WTI-Preis.
Die wöchentlichen Berichte des American Petroleum Institute (API) und der Energy Information Agency (EIA) über die Rohölbestände beeinflussen den Preis von WTI-Öl. Ein Rückgang der Bestände signalisiert eine steigende Nachfrage, was den Preis nach oben treibt, während ein Anstieg der Bestände auf ein Überangebot hindeutet und die Preise senkt. Die EIA-Daten gelten als zuverlässiger, da sie von der US-Regierung stammen.
Die OPEC (Organisation erdölexportierender Länder) ist eine Gruppe von 12 erdölproduzierenden Ländern, die zweimal jährlich gemeinsam über die Förderquoten der Mitgliedsländer entscheiden. Ihre Entscheidungen wirken sich häufig auf die Preise für WTI Öl aus. Beschließt die OPEC, die Förderquoten zu senken, kann dies das Angebot verknappen und die Ölpreise in die Höhe treiben. Erhöht die OPEC die Produktion, hat dies den gegenteiligen Effekt. Die OPEC+ bezieht sich auf eine erweiterte Gruppe von zehn zusätzlichen Nicht-OPEC-Mitgliedern, von denen Russland das bekannteste ist.