Cardano-Ausblick: ADA bricht aus fallendem Keil aus – geopolitische Risiken könnten die Luft nach oben dünn machen
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Cardano (ADA) stabilisiert sich am Montag oberhalb von 0,40 US-Dollar, nachdem der Kurs in der Vorwoche oberhalb des fallenden Keils geschlossen hat – ein Setup, das technisch eher pro Bullen ist.
Der Derivatemarkt bestätigt die bessere Stimmung: Open Interest steigt deutlich, ebenso die Long-Positionierung.
Gleichzeitig bleibt Vorsicht angebracht: Eskalierende US-Venezuela- und später US-Kolumbien-Spannungen könnten Risk-off auslösen und damit weitere Kursgewinne begrenzen.
Derivatemarkt: Mehr Kapital im Spiel, Longs dominieren
Daten von CoinGlass zeigen, dass das Open Interest (OI) in Cardano-Futures an den Börsen auf 851,17 Mio. US-Dollar gestiegen ist – von 644,34 Mio. US-Dollar am Dienstag. Damit erreicht der Wert den höchsten Stand seit Mitte Dezember. Steigendes OI steht in der Regel für frisches bzw. zusätzliches Kapital im Markt – und kann eine laufende Aufwärtsbewegung verstärken, weil mehr Positionen aufgebaut werden.

Parallel dazu zieht das Stimmungsbarometer bei der Positionierung an: Das Long-to-Short-Ratio von Cardano steigt kontinuierlich und liegt am Montag bei 1,06, nahe dem Monatshoch. Ein Wert über 1 signalisiert, dass mehr Marktteilnehmer auf steigende Kurse setzen als auf fallende.
Charttechnik: Ausbruch bestätigt – nächste Marken bei 0,42 und 0,49 US-Dollar
Der Kurs brach am Freitag über die obere Trendlinie des fallenden Keils aus (gebildet seit Mitte Oktober über mehrere Hochs und Tiefs), schloss darüber und legte bis Sonntag leicht nach. Am Montag handelt ADA weiterhin um 0,40 US-Dollar.

Erstes Ziel/Widerstand: 0,42 US-Dollar (gleichzeitig der 50-Tage-EMA)
Bei Tagesschluss über 0,42: Raum bis zum nächsten Tageswiderstand bei 0,49 US-Dollar
Die Indikatoren stützen das Bild:
RSI (Tag): 55 → über der Neutralzone, Kaufdruck nimmt zu
MACD: bullischer Crossover, dazu steigende grüne Histogramm-Balken oberhalb der Neutralzone → Momentum dreht zugunsten der Käufer
Negatives Szenario: Bei einer Korrektur könnte ADA bis zum Tief vom Mittwoch bei 0,32 US-Dollar zurücklaufen.

Der Haken: Geopolitik kann Risk-off triggern
So sauber das Setup aus Technik + Derivaten wirkt – der Markt handelt nicht im Vakuum. Steigende geopolitische Spannungen können jederzeit Risk-off auslösen, was typischerweise riskante Assets wie ADA belastet.
Am Samstag führten die USA einen groß angelegten Militärschlag gegen Venezuela durch und nahmen Präsident Nicolás Maduro sowie dessen Ehefrau fest.
Trump sagte später, beide würden „US-Gerechtigkeit“ erfahren; zudem erklärte er, die USA würden Venezuela führen, bis ein „sicherer, ordentlicher und umsichtig“ gestalteter Übergang möglich sei.
Zusätzlich wirken die weiterhin ungelösten Konfliktlinien (Russland/Ukraine, Iran, Gaza) als geopolitischer Dauerstress – was den US-Dollar als Reservewährung stützt. Ein fester USD und steigende Unsicherheit sind selten das perfekte Umfeld für Altcoins.
On top kamen am Montag Aussagen Trumps (laut Kobeissi Letter) zu Kolumbien, die die Interventionsspekulation anheizten und die Unsicherheit erhöhten.
Unterm Strich: Das kann die Aufwärtsdynamik in ADA deckeln, selbst wenn der Chart kurzfristig „bullisch“ aussieht. Übersetzt: ADA kann weiter steigen – aber der Markt könnte jeden Versuch nach oben schnell wieder abwürgen, wenn die Risikoaversion anzieht.
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