Gold bleibt unter Druck: Gewinnmitnahmen vor US-Arbeitsmarktbericht – Abwärtsrisiko wirkt trotzdem begrenzt
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Gold (XAU/USD) steht am Donnerstag in Asien zum zweiten Tag in Folge unter Verkaufsdruck und tastet sich zurück Richtung gestriges Tief.
Der Rücksetzer wirkt wie Profit-Taking ohne neuen “Big Trigger” – gleichzeitig stützen Geopolitik und dovishe Fed-Erwartungen die Unterseite.
Viele Trader halten die Hände still bis zu den US-NFP am Freitag; vorher dürften nur “kleine” Daten (Claims) kurzfristig Volatilität liefern.
Warum Gold fällt, obwohl das Umfeld eigentlich stützt
Das ist so ein typisches Markt-Ding: Gold hat vorher ordentlich geliefert, die Akteure sitzen auf Buchgewinnen – und kurz vor einem Mega-Event (NFP) wird Risiko runtergefahren. Ergebnis: Abgaben ohne neuen fundamental-bearishen Auslöser.
Gleichzeitig beginnt der Risk-on-Optimismus zu bröckeln, weil die geopolitische Lage wieder lauter wird – was Gold normalerweise eher hilft. Daher: Verkauf ja, aber vermutlich kein freier Fall.
Fundamentaler “Airbag”: Geopolitik + Fed-Wette drücken den Dollar nicht nach oben
Zwei Faktoren begrenzen den Druck:
Geopolitische Risiken bleiben im Spiel
Trump drohte, dass Kolumbien und Mexiko im Rahmen einer breiter angelegten Kampagne gegen kriminelle Netzwerke/Instabilität ebenfalls US-Maßnahmen drohen könnten. Parallel bleibt das Thema Grönland (inkl. militärischer Option) auf dem Tisch. Dazu kommen die bekannten Dauerbrenner: Russland-Ukraine ohne Durchbruch, Iran, Gaza. Das hält den Safe-Haven-Case intakt.Fed-Erwartungen: Markt bleibt “dovish”
Die gemischten US-Daten vom Mittwoch haben die Wette auf zwei weitere Zinssenkungen in diesem Jahr nicht wirklich gekillt. Und wenn der Dollar nicht sauber durchstartet, nimmt das Gold einen Teil des Gegenwinds.
Datenlage: ISM gut, Arbeitsmarkt gemischt – deshalb klebt alles am NFP
Die US-Makrodaten liefern ein gemischtes Bild:
ISM Services (Non-Manufacturing PMI): überraschend stärker, 54,4 nach 52,6 → eher USD-stützend.
ADP: +41.000 (besser als der Vormonat, aber unter Erwartung).
JOLTS: offene Stellen fallen auf 7,146 Mio. → spricht eher für Abkühlung.
Genau deswegen will der Markt jetzt die “echten” Zahlen sehen: NFP am Freitag. Bis dahin sind viele Positionierungen eher „klein und vorsichtig“.
Für den Donnerstag: Weekly Initial Jobless Claims können kurzfristige Bewegungen auslösen, aber der große Richtungsimpuls bleibt wahrscheinlich aus, solange NFP nicht auf dem Tisch liegt.
Charttechnik: 4.425 ist die Kante – darunter wird’s schneller rutschig
Technisch wird’s jetzt ziemlich binär:
Support-Cluster um 4.425: Kombination aus 100-Stunden-SMA und 38,2%-Fibo der letzten Aufwärtsbewegung.
→ Hält das, bleibt es eine Korrektur im übergeordneten Aufwärts-Setup.Bruch unter 4.425 (deutlich/konvincing):
→ könnte technisches Selling triggern und den Preis Richtung 4.400 ziehen.
Momentum spricht kurzfristig eher für Verkäufer:
MACD unter Signallinie und unter Null, negatives Histogramm weitet sich aus → bearisches Momentum nimmt zu.
RSI: 40 → neutral bis leicht bearish, zeigt begrenzte Upside.
Auf der Oberseite liegt der erste “Deckel” bei der 23,6%-Fibo-Zone um 4.450: Solange Gold die nicht zurückerobert, bleiben Erholungen eher “reboundy” statt “trendig”.
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