Der Euro dürfte leicht nachgeben, doch ein Rückgang bis zur wichtigen Unterstützung bei 1,1650 gilt als eher unwahrscheinlich. Auf längere Sicht bleibt die Tendenz zwar abwärtsgerichtet, allerdings müsste die Gemeinschaftswährung zunächst unter 1,1680 schließen, bevor eine Bewegung in Richtung 1,1650 erwartet werden kann, merken die Devisenstrategen Quek Ser Leang und Peter Chia von der UOB Group an.
24-STUNDEN-AUSBLICK: „Nach der Kursentwicklung des Euro am Montag hatten wir gestern darauf hingewiesen, dass der Euro offenbar in eine Phase des Seitwärtshandels eingetreten ist und voraussichtlich zwischen 1,1695 und 1,1750 schwanken wird. In der Folge stieg der Euro bis auf 1,1742, fiel anschließend auf 1,1683 zurück und schloss schwächer bei 1,1687 (-0,28 Prozent). Der leichte Anstieg des Abwärtsmomentums deutet darauf hin, dass der Euro heute weiter leicht nachgeben dürfte. Ein Rückgang bis zur wichtigen Unterstützung bei 1,1650 erscheint jedoch unwahrscheinlich. Zudem ist bei 1,1680 eine weitere Unterstützung zu beachten. Auf der Oberseite liegen Widerstände bei 1,1715 und 1,1730.“
1- BIS 3-WOCHEN-AUSBLICK: „Vor zwei Tagen (5. Januar, Kassakurs bei 1,1715) hatten wir betont, dass die Tendenz abwärts in Richtung 1,1680 gerichtet ist. Nachdem der Euro bis auf 1,1658 gefallen war und anschließend kräftig anzog, erklärten wir gestern (6. Januar, Kassakurs bei 1,1715), dass die Abwärtstendenz zwar intakt bleibt, der Euro jedoch unter 1,1680 schließen muss, bevor eine Bewegung in Richtung 1,1650 erwartet werden kann. An dieser Einschätzung halten wir fest, solange 1,1755 nicht überschritten wird (das Niveau für einen starken Widerstand lag gestern bei 1,1765).“