Silber (XAG/USD) zurück über 77 US-Dollar – Anleger bleiben vor US-Jobdaten vorsichtig
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Silber legt nach zwei Verlusttagen wieder leicht zu und notiert in der asiatischen Sitzung am Freitag bei rund 77,20 US-Dollar je Feinunze.
Vor dem US-Arbeitsmarktbericht (NFP) halten sich viele Marktteilnehmer zurück – für Dezember werden 60.000 neue Stellen erwartet, nach 64.000 im November.
Trotz fester Wochenbilanz (über 6% im Plus) könnte ein stärkerer US-Dollar bremsen, während geopolitische Risiken weiter als Sicherheitsnetz wirken.
Im frühen Handel stabilisiert sich der Silberpreis damit, nachdem die Notierungen zuvor zwei Tage in Folge nachgegeben hatten. Der Markt wirkt insgesamt „risk-aware“: Nicht panisch, aber auch nicht im Modus „all-in“, weil die nächsten Datenpunkte aus den USA kurzfristig den Takt für Dollar, Renditen und damit auch für Edelmetalle vorgeben können.
US-Daten im Fokus: Dollarstärke als Gegenwind
Zusätzlichen Einfluss brachte am Donnerstag die wöchentliche US-Arbeitsmarktstatistik. Nach Angaben des US-Arbeitsministeriums (DOL) stiegen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Woche bis 3. Januar leicht auf 208.000. Das lag unter der Markterwartung von 210.000, aber über dem nachträglich angepassten Vorwochenwert von 200.000. Ein festerer Greenback kann Silber als Dollar-Asset tendenziell verteuern – besonders für Käufer außerhalb der USA – und so kurzfristig Deckelwirkung entfalten.
Geopolitik bleibt der „Bid“ im Hintergrund
Gleichzeitig wird die Unterseite bei Silber weiter durch Sicherheitsnachfrage gestützt. Der Preis steuert trotz der jüngsten Schwankungen auf einen Wochengewinn von über 6% zu – getragen von zunehmenden geopolitischen Spannungen. Genannt werden dabei unter anderem Warnungen von Präsident Trump vor einer harten Reaktion auf mögliche iranische Gewalt gegen Demonstrierende – vor dem Hintergrund der jüngsten US-Aktionen in Venezuela sowie Drohungen, notfalls militärisch die Kontrolle über Grönland zu erzwingen.
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