Silberpreis-Prognose: XAG/USD springt über 76,50 US-Dollar – Venezuela-Spannungen treiben Safe-Haven-Nachfrage
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Silber notiert in der asiatischen Sitzung am Dienstag bei rund 76,55 US-Dollar und bleibt klar im Plus.
Auslöser sind neue Safe-Haven-Zuflüsse nach den US-Aktionen rund um Venezuela und der Festsetzung von Nicolás Maduro.
Der nächste Richtungsgeber dürfte der US-Arbeitsmarktbericht (NFP) am Freitag werden – inklusive Implikationen für die Fed.
Silber bleibt gefragt – Geopolitik überlagert kurzfristig alles
Der Silberpreis (XAG/USD) handelt am Dienstag in Asien nahe 76,55 US-Dollar und setzt damit seine Aufwärtsbewegung fort. Treiber sind klassische „Flight-to-Safety“-Ströme, nachdem die USA den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro festgesetzt haben.
Mit Madurós Sturz kommt ein zusätzlicher geopolitischer Risikofaktor in den Markt. Präsident Donald Trump stellte laut The Guardian zudem eine weitere militärische Aktion in Aussicht, falls Venezuelas Interimspräsidentin Delcy Rodríguez US-Forderungen nicht erfüllt. Maduro wiederum plädierte am Montag in den USA in einem Narko-Terrorismus-Verfahren auf „nicht schuldig“ – der Beginn eines außergewöhnlichen Rechtsstreits mit potenziell weitreichenden geopolitischen Folgen.
Auch aus dem Handel wird der Mechanismus klar benannt: Ein Händler des Edelmetallhauses Heraeus Metals Germany, Alexander Zumpfe, sieht die Venezuela-Lage als klaren Reaktivierungsfaktor für die Safe-Haven-Nachfrage.
Zinssenkungsfantasie bleibt zweiter Rückenwind
Neben der Geopolitik stützt die Geldpolitik-Erwartung: Die Märkte preisen derzeit für 2026 zwei Zinssenkungen der US-Notenbank um jeweils 25 Basispunkte ein. Sinkende Zinsen reduzieren typischerweise die Opportunitätskosten für unverzinsliche Edelmetalle – ein Argument, das Silber in diesem Umfeld zusätzlich trägt.
Blick nach vorn: NFP am Freitag als potenzieller Gamechanger
Der Fokus richtet sich nun auf die US-Daten am Freitag. Für Dezember werden 55.000 neue Stellen bei den Nonfarm Payrolls erwartet. Die Arbeitslosenquote wird bei 4,5% prognostiziert (nach 4,6% im November). Fallen die Zahlen deutlich stärker aus, könnte das den US-Dollar stützen – und damit den Spielraum nach oben bei dem in Dollar notierten Silberpreis kurzfristig begrenzen.
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