Silberpreis-Prognose: XAG/USD rutscht Richtung 80,00 US-Dollar – Händler sichern Gewinne vor US-Daten
- Silberpreis Analyse: Steigt über 80 $, während die Bullen das Wochenhoch ins Visier nehmen
- Gold bleibt unter 4.700 $ gedrückt, da US-Iran-Spannungen und Inflationsängste den USD stützen
- WTI-Rohöl steigt (wieder), da Trump den Friedensvorschlag für den Iran ablehnt
- Das BIP-Wachstum des Vereinigten Königreichs im ersten Quartal könnte einen möglichen Abschwung aufgrund des Iran-Kriegs verschleiern
- AUD/USD Kursprognose: Blick auf die Unterstützung am 9-Tage-EMA nahe 0,7200
- Silberpreis heute: Silber fällt laut FXStreet-Daten

Silber notiert am Mittwoch in der asiatischen Sitzung bei rund 80,15 US-Dollar und gibt leicht nach.
Der Rücksetzer wirkt vor allem wie Gewinnmitnahme vor dem datenintensiven Wochenschluss – mit Blick auf ISM Services (Mittwoch) und die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag.
Unter dem Kurs bleibt jedoch ein Sicherheitsnetz: Venezuela-Schock und Zinssenkungswetten könnten die Abwärtsseite begrenzen.
Gewinnmitnahmen vor NFP: Der Markt nimmt Tempo raus
Der Silberpreis (XAG/USD) fällt in Asien auf etwa 80,15 US-Dollar. Händler sichern nach der jüngsten Stärke Gewinne, bevor in den nächsten Tagen gleich mehrere Makro-Impulse aufschlagen – zunächst der US ISM Services PMI am Mittwoch, dann der Fokus auf die US-Jobdaten für Dezember am Freitag.
FedWatch bleibt das zweite Standbein: Zinssenkungsfantasie stützt
Die potenzielle Unterseite könnte begrenzt bleiben, weil der Markt weiterhin auf eine lockerere Fed blickt. Laut CME FedWatch preisen Fed-Funds-Futures für die nächste Sitzung am 27./28. Januar eine nahezu 82%-Wahrscheinlichkeit ein, dass die Zinsen unverändert bleiben.
Ein AktivTrades-Analyst bringt die Gemengelage im Kern auf den Punkt: Safe-Haven-Nachfrage plus wachsende Zinssenkungswetten stützen den Markt.
Venezuela als Safe-Haven-Katalysator
Zusätzliche Nachfrage nach klassischen „Sicherheitsassets“ hängt am Venezuela-Thema: Die USA führten am Samstag einen groß angelegten Militärschlag durch und erklärten, Venezuelas Präsident Nicolás Maduro sowie seine Frau seien festgenommen und außer Landes gebracht worden. Maduro plädierte am Montag in den USA auf nicht schuldig in einem Verfahren mit narco-terrorism-Bezug.
Blick nach vorn: Die Zahlen am Freitag können den Dollar drehen
Am Freitag steht der US-Arbeitsmarktbericht im Mittelpunkt. Erwartet werden 55.000 neue Stellen (NFP) im Dezember; die Arbeitslosenquote soll auf 4,5% sinken (von 4,6% im November). Ein deutlich stärkerer Bericht könnte den US-Dollar stützen – und damit Silber als USD-notierten Rohstoff kurzfristig bremsen.
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