Japanischer Yen rutscht auf zweiwöchiges Tief gegenüber festem USD; USD/JPY klettert über 154,00

Quelle Fxstreet
  • Der japanische Yen bleibt angesichts der Unsicherheit über eine weitere Straffung der BoJ unter Druck.
  • Geopolitische Risiken kommen dem Status des USD als Reservewährung zugute und unterstützen USD/JPY.
  • Die divergierenden politischen Erwartungen von BoJ und Fed erfordern Vorsicht für aggressive JPY-Bären.

Der japanische Yen (JPY) driftet zum vierten Tag in Folge gegen einen insgesamt festeren US-Dollar (USD) nach unten und rutscht während der asiatischen Sitzung am Montag auf ein fast zweiwöchiges Tief. Die vorsichtige Haltung der Bank of Japan (BoJ) zur weiteren Straffung der Geldpolitik und das Fehlen eines klaren Zeitplans für zukünftige Zinserhöhungen schwächen weiterhin den JPY. Der USD hingegen startet die erste volle Handelswoche des neuen Jahres mit einem Plus als Reaktion auf den militärischen Angriff der USA auf Venezuela und trägt weiter zur Aufwärtsbewegung des USD/JPY-Paares über die Marke von 157,00 bei.

Allerdings erfordern Spekulationen, dass die japanischen Behörden eingreifen würden, um eine weitere Schwäche der heimischen Währung zu stoppen, Vorsicht für aggressive JPY-Bären. Darüber hinaus könnten die Aussichten auf niedrigere Zinssätze in den USA, zusammen mit erneuten Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Federal Reserve (Fed), den USD unter Druck setzen und als Gegenwind für das USD/JPY-Paar wirken. Händler könnten auch entscheiden, an der Seitenlinie zu bleiben, bis in dieser Woche wichtige makroökonomische Daten aus den USA veröffentlicht werden, die zu Beginn eines neuen Monats anstehen, um weitere Hinweise auf den Zinssenkungspfad der Fed und einen bedeutenden Impuls zu erhalten.

Der japanische Yen setzt seine relative Underperformance gegenüber einem insgesamt festeren USD fort

  • Die Bank of Japan hat ihren Leitzins im Dezember auf ein 30-Jahres-Hoch von 0,75% angehoben und signalisiert, dass das Ausmaß zukünftiger Anpassungen von den wirtschaftlichen Bedingungen abhängt. Zudem berichteten informierte Quellen, dass die BoJ voraussichtlich umfassende Gespräche über die Umsetzung einer weiteren Zinserhöhung beginnen wird, wenn in den diesjährigen Shunto-Verhandlungen im Frühjahr solide Lohnerhöhungen bestätigt werden.
  • Investoren scheinen jedoch unzufrieden und bleiben unsicher über das Tempo der Straffung, da Wetten darauf bestehen, dass Energiesubventionen, stabile Reispreise und niedrige Erdölkosten die Inflation bis 2026 niedrig halten würden. Dies schwächt den japanischen Yen weiterhin zum vierten Mal in Folge, was zusammen mit einem insgesamt festeren US-Dollar das USD/JPY-Paar am Montag über die Marke von 157,00 hebt.
  • Die Delta Force der US-Armee – eine Eliteeinheit der Spezialkräfte – hat Venezuela angegriffen und dessen Präsidenten Nicolás Maduro sowie seine Frau am Samstag gefangen genommen. Dies kommt zusätzlich zu den fehlenden Fortschritten im Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine, Unruhen im Iran und Problemen rund um Gaza, die geopolitische Risiken aufrechterhalten und dem Status des Greenbacks als globale Reservewährung zugutekommen.
  • Der USD erreicht ein Zwei-Wochen-Hoch, obwohl das Aufwärtspotenzial begrenzt zu sein scheint, da Spekulationen bestehen, dass die US-Notenbank die Kreditkosten im März senken und möglicherweise später in diesem Jahr eine weitere Zinssenkung vornehmen wird. Zudem könnten Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Fed, insbesondere unter der Regierung von US-Präsident Donald Trump, als Gegenwind für den Dollar wirken und den USD/JPY-Kurs unter Druck setzen.
  • Darüber hinaus markieren die dovishen Fed-Erwartungen eine signifikante Divergenz im Vergleich zu den Erwartungen an eine weitere Normalisierung der Geldpolitik durch die BoJ. Abgesehen davon sollte die Spekulation auf Interventionen dazu beitragen, die Verluste des niedrig verzinslichen JPY zu begrenzen. Dies erfordert wiederum Vorsicht, bevor aggressive bullische Wetten auf das USD/JPY-Paar platziert werden und eine Positionierung für weitere Gewinne erfolgt.
  • Händler blicken nun auf wichtige makroökonomische Indikatoren aus den USA, die zu Beginn eines neuen Monats anstehen, um weitere Hinweise auf den Zinssenkungspfad der Fed und einen bedeutenden Impuls zu erhalten. Eine recht geschäftige Woche beginnt mit der Veröffentlichung des US ISM Manufacturing PMI später an diesem Montag und gipfelt mit dem genau beobachteten monatlichen Nonfarm Payrolls-Bericht der USA am Freitag.

Die konstruktive technische Aufstellung von USD/JPY unterstützt die Argumentation für eine weitere Aufwärtsbewegung

Chart Analyse USD/JPY

Der 200-periodische Simple Moving Average (SMA) steigt weiterhin, und das USD/JPY-Paar hält sich darüber, was eine bullische Tendenz verstärkt. Die MACD-Linie steht über ihrer Signallinie und befindet sich leicht im positiven Bereich, während das Histogramm ansteigt, was auf eine Verstärkung des Momentums hindeutet. Der 200-periodische SMA bei 156,04 dient als unmittelbare dynamische Unterstützung.

Der RSI bei 64,83 bleibt bullisch, ohne überkaufte Bedingungen, und verstärkt den Aufwärtstrend. Das Momentum würde anhalten, solange das USD/JPY-Paar über dem steigenden 200-SMA bleibt, und ein Schlusskurs darunter könnte die Tendenz in Richtung Konsolidierung verschieben.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst)

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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