Gold (XAU/USD) hat Schwierigkeiten, von den starken wöchentlichen Gewinnen, die in den letzten zwei Tagen erzielt wurden, zu profitieren und stößt in der Nähe der psychologischen Marke von 4.500 USD auf Ablehnung, die während der asiatischen Sitzung am Mittwoch erreicht wurde. Während die Investoren den jüngsten US-Angriff auf Venezuela verdauen, führt das vorherrschende Risiko-on-Umfeld zu Gewinnmitnahmen rund um die Ware. Dennoch halten die Drohungen von US-Präsident Donald Trump, Grönland zu annektieren, zusammen mit konfrontativer Rhetorik gegenüber Kolumbien und Mexiko, die geopolitischen Risiken im Spiel und helfen, die Verluste für das sichere Edelmetall zu begrenzen.
In der Zwischenzeit können die steigenden Wetten auf weitere Zinssenkungen durch die US-Notenbank (Fed) dem US-Dollar (USD) nicht helfen, von der Bewegung des Vortages nach oben zu profitieren. Dies erweist sich als ein weiterer Faktor, der dem zinslosen Gold Rückenwind verleiht. Die Händler scheinen auch zurückhaltend zu sein und entscheiden sich, auf die Veröffentlichung wichtiger US-Makroökonomischer Indikatoren, einschließlich des entscheidenden Nonfarm Payrolls (NFP)-Berichts am Freitag, zu warten, bevor sie sich für den nächsten Schritt einer Richtungsänderung positionieren. Die Daten werden nach Hinweisen auf Zinssenkungen der Fed gesucht, die den USD antreiben und dem XAU/USD-Paar frischen Impuls verleihen werden.

Der 100-Stunden-Simple Moving Average (SMA) steigt und liegt unter den Kassakursen, was auf eine zugrunde liegende Trendunterstützung in der Nähe der 4.400 USD-Marke hindeutet. Der Moving Average Convergence Divergence (MACD) rutscht unter die Signallinie und bleibt im negativen Bereich, wobei das Histogramm auf der Unterseite expandiert. Der Relative Strength Index (RSI) fiel auf 48,58, neutral, was auf ein ausgewogenes Momentum nach der jüngsten Schwäche hinweist.
In der nahen Zukunft müsste sich das Momentum stabilisieren, um den bullischen Ton wiederherzustellen. Eine MACD-Wende in Richtung eines bullischen Kreuzungspunktes und ein RSI-Anstieg über 50 würden einen Anstieg unterstützen, während ein Mangel an Verbesserung die Tendenz schwer halten und einen Test des 100-Stunden-SMA zur Folge haben könnte. Da der Preis weiterhin über dieser steigenden Basislinie liegt, könnten Rückgänge begrenzt bleiben, aber ein Schlusskurs darunter würde Raum für weitere Abwärtsbewegungen eröffnen.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst)
Gold hat in der Geschichte der Menschheit stets eine zentrale Rolle gespielt – als universelles Tauschmittel und sicherer Wertspeicher. Heute wird das Edelmetall vor allem als „sicherer Hafen“ in Krisenzeiten geschätzt. Gold dient nicht nur als Schmuck oder Anlageobjekt, sondern wird auch als Absicherung gegen Inflation und Währungsabwertungen betrachtet. Sein Wert ist unabhängig von staatlichen Institutionen oder einzelnen Währungen, was es in unsicheren Zeiten besonders attraktiv macht.
Zentralbanken zählen zu den größten Goldkäufern weltweit. Um ihre Währungen in Krisenzeiten zu stützen, kaufen sie Gold, um die wirtschaftliche Stabilität und das Vertrauen in ihre Währungen zu stärken. 2022 kauften Zentralbanken laut World Gold Council 1.136 Tonnen Gold im Wert von rund 70 Milliarden US-Dollar – ein Rekordwert. Besonders schnell wachsende Schwellenländer wie China, Indien und die Türkei erhöhen ihre Goldreserven in hohem Tempo.
Gold steht traditionell in einer inversen Beziehung zum US-Dollar und zu US-Staatsanleihen – beide gelten als bedeutende Reservewährungen und sichere Häfen für Anleger. Wenn der Dollar abwertet, steigt der Goldpreis häufig, was Investoren und Zentralbanken in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit dazu veranlasst, ihre Portfolios zu diversifizieren. Ebenso ist Gold gegenläufig zu risikobehafteten Vermögenswerten. Während ein Aufschwung an den Aktienmärkten den Goldpreis oft drückt, profitieren Goldinvestoren in Zeiten von Börsenturbulenzen.
Der Goldpreis unterliegt einer Vielzahl von Einflussfaktoren. Geopolitische Spannungen oder die Sorge vor einer tiefen Rezession können den Preis des Edelmetalls schnell in die Höhe treiben, da Gold als sicherer Hafen gilt. Ohne eigene Rendite steigt der Wert des Metalls häufig in Phasen niedriger Zinsen, während hohe Zinskosten den Preis drücken. Die Entwicklung des Goldpreises ist jedoch stark vom US-Dollar abhängig, da das Edelmetall in Dollar (XAU/USD) gehandelt wird. Ein starker Dollar übt in der Regel Druck auf den Goldpreis aus, während ein schwächerer Dollar zu einer Verteuerung führen kann.