Malaysia: Arzt verliert rund 130.000 US-Dollar durch Krypto-Betrug
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Ein 67-jähriger Facharzt aus Malaysia meldete der Polizei Verluste von insgesamt RM 529.200 (rund 130.000 US-Dollar) im Zusammenhang mit einem angeblichen Krypto-Investment.
Der Erstkontakt lief laut Polizei über TikTok (Ende September 2025), anschließend überwies der Mann Geld auf mehrere Konten.
Die Ermittlungen laufen; die Behörden warnen zugleich vor einer Zunahme fingierter Krypto-Anlageangebote.
Kontakt über TikTok und Überweisungen auf mehrere Konten
Wie der Polizeichef des Bundesstaates Perak, Datuk Noor Hisam Nordin, mitteilte, ging beim Ipoh District Police Headquarters (IPD) „gestern“ eine Anzeige des Opfers ein: Ein 67-jähriger Mann sei auf ein vermeintliches Krypto-Investment hereingefallen.
Demnach erhielt der Mann Ende September 2025 eine Nachricht eines Bekannten über die TikTok-App. Die Nachricht enthielt einen Investment-Link; der Tatverdächtige habe dem Opfer anschließend erklärt, wie das Investment funktioniere. In der Folge tätigte der Mann mehrere Überweisungen auf unterschiedliche Bankkonten, die ihm genannt wurden. Insgesamt summierten sich diese Transfers laut Polizei auf RM 320.000 (78.000 US-Dollar). Der Mann gab zudem an, dass die Konten Namen verschiedener Firmen trugen.
„Gewinne“ nicht auszahlbar – dann folgte ein zweiter Betrug
Probleme traten laut Darstellung des Opfers auf, als er die zugesagten Gewinne von einem für ihn geführten Konto abheben wollte. Nachdem ihm klar geworden sei, dass er Opfer eines Betrugs geworden war, wandte er sich an Facebook. Dort stieß er nach eigenen Angaben auf eine Organisation namens International Justice Malaysia (IJM), die angeblich Betrugsopfern helfe, „Gerechtigkeit“ zu erlangen und Fälle zu lösen.
Der Mann kontaktierte daraufhin einen Anwalt, der Hilfe zugesagt habe – jedoch weitere Zahlungen verlangte, um den „Wiederbeschaffungsprozess“ zu starten. Dadurch erlitt das Opfer laut Polizei einen zusätzlichen Verlust von RM 209.200 (51.635 US-Dollar). Insgesamt beliefen sich die Schäden damit auf rund RM 529.200. Erst später habe der Mann erkannt, dass der Anwalt nicht wie behauptet an seinem Fall arbeite, sondern ihn erneut ausnutze. Daraufhin habe er das Vertrauen in die Facebook-Seite verloren und schließlich die Polizei eingeschaltet.
Ermittlungen nach Section 420 – Polizei warnt vor Schein-Investments
Die Polizei teilte mit, der Fall sei registriert und werde nach Section 420 des Penal Code (Betrug/„cheating“) untersucht. Man sammele derzeit Informationen, die zur Identifizierung und Festnahme der Verdächtigen führen könnten; Schritte zur Verhaftung beider Tatverdächtigen zwecks Vernehmung würden eingeleitet. Zugleich riefen die Behörden die Öffentlichkeit zu erhöhter Vorsicht bei Krypto-Angeboten auf und empfahlen, Verdachtsfälle unmittelbar zu melden.
Verweis auf früheren Fall: RM 3,9 Millionen Verlust nach 11 Jahren
Als Hintergrund verwies die Polizei darauf, dass es nicht der erste Vorfall dieser Art sei. Im Juni 2025 habe ein pensionierter Arzt nach 11 Jahren festgestellt, dass er betrogen worden sei: Er habe RM 3,9 Millionen (962.606 US-Dollar) in eine nicht existente Krypto-Anlage investiert und verloren. Laut Polizeibericht sei der Mann über eine Person auf die Plattform aufmerksam geworden, die eine Freundin seiner verstorbenen Ehefrau gewesen sei. Zwischen Dezember 2014 und April 2025 habe er Geld entweder bar übergeben oder auf ein Bankkonto überwiesen, das den Namen des Verdächtigen getragen habe. Misstrauisch sei er erst geworden, nachdem keine Renditen ausgezahlt worden seien.
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