Fed-Mitglied Miran: Fed sollte in diesem Jahr um mehr als 100 Basispunkte senken

Quelle Fxstreet

Der Gouverneur der Federal Reserve (Fed), Stephen Miran, sagte am Dienstag gegenüber Fox Business, dass er erwartet, dass die Daten weitere Zinssenkungen unterstützen werden, und argumentierte weiter, dass die Fed in diesem Jahr um mehr als 100 Basispunkte senken sollte.

Wichtige Erkenntnisse

"Die zugrunde liegende Inflation liegt nahe am Ziel der Fed."

"Die Geldpolitik der Fed ist restriktiv und bremst die Wirtschaft."

"Habe nicht mit Trump über die Übernahme des Fed-Vorsitzes gesprochen."

"Alle Namen auf der Shortlist für den Fed-Vorsitz sind glaubwürdig."

"Die Fiskalpolitik wird das Wachstum in diesem Jahr unterstützen."

"Optimistisch in Bezug auf das Wirtschaftswachstum."

"Wenn die Geldpolitik zu straff bleibt, könnte sie das Wachstum im Keim ersticken."

Marktreaktion

Diese Kommentare erhielten von FXStreet Fed Speechtracker eine dovishe Bewertung von 3,0. Infolgedessen zieht sich der US-Dollar-Index von den Sitzungshochs zurück und wurde zuletzt nahezu unverändert bei 98,37 gehandelt.

Fed - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Federal Reserve (Fed) steuert die US-Geldpolitik mit zwei klaren Zielen: Preisstabilität und Vollbeschäftigung. Dabei nutzt die Notenbank Zinssätze als Hauptinstrument. Höhere Zinsen stärken den US-Dollar, da sie die USA für internationale Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Greenback.

Die Federal Reserve (Fed) hält jährlich acht geldpolitische Sitzungen ab, bei denen das Federal Open Market Committee (FOMC) die wirtschaftliche Lage beurteilt und geldpolitische Entscheidungen trifft. Das FOMC besteht aus zwölf Mitgliedern – den sieben Mitgliedern des Gouverneursrats, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York und vier der elf übrigen regionalen Notenbankpräsidenten, die auf Jahresbasis rotieren.

In Zeiten schwerer Wirtschaftskrisen, wie etwa 2008 während der Finanzkrise, greift die Federal Reserve oft auf QE zurück. Dies bedeutet, dass die Fed massiv Anleihen kauft, um Liquidität bereitzustellen. Diese expansive Geldpolitik schwächt den Dollar, da das zusätzliche Geld die Währung verwässert und das Vertrauen der Investoren mindert.

Quantitative Straffung (QT) ist der umgekehrte Prozess von QE, bei dem die US-Notenbank aufhört, Anleihen von Finanzinstituten zu kaufen und das Kapital aus fällig werdenden Anleihen nicht reinvestiert, um neue Anleihen zu kaufen. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Wert des US-Dollars aus.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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Autor  FXStreet
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