Das Pfund Sterling (GBP) handelt während der europäischen Handelsstunden am Mittwoch stabil bei etwa 1,3500 gegenüber dem US-Dollar (USD). Das GBP/USD stabilisiert sich, während der US-Dollar vorsichtig handelt, bevor eine Reihe von US-Wirtschaftsdaten veröffentlicht wird, darunter die ADP-Beschäftigungsänderung und die ISM Services Purchasing Managers’ Index (PMI) Daten für Dezember sowie die JOLTS-Daten zu offenen Stellen für November, die in der nordamerikanischen Sitzung veröffentlicht werden.
Zum Zeitpunkt der Erstellung notiert der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenbacks gegenüber sechs wichtigen Währungen verfolgt, gedämpft bei etwa 98,55.
Investoren werden die arbeitsmarktrelevanten Daten der USA genau beobachten, um frische Hinweise auf die geldpolitische Ausrichtung der Federal Reserve (Fed) zu erhalten.
Ökonomen erwarten, dass die US-ADP zeigt, dass private Arbeitgeber 45.000 neue Arbeitskräfte eingestellt haben, nachdem sie im November 32.000 entlassen hatten. Unterdessen wird erwartet, dass die neuen Stellenangebote insgesamt bei 7,64 Millionen liegen, was fast dem Wert von Oktober mit 7,67 Millionen entspricht.
Anzeichen für eine Verbesserung der Arbeitsmarkbedingungen in den USA würden die Erwartungen an weitere Zinssenkungen der Fed in naher Zukunft belasten. Im Gegensatz dazu würden schwache Zahlen sie anregen.
Der US-ISM Services PMI wird voraussichtlich bei 52,3 liegen, nach 52,6 im November, was darauf hindeutet, dass die Geschäftstätigkeit im Dienstleistungssektor weiterhin expandiert, jedoch in moderatem Tempo.

GBP/USD handelt zum Zeitpunkt der Erstellung bei 1,3495. Der 20-Tage exponentiell gleitende Durchschnitt (EMA) steigt und liegt bei 1,3445, was die unmittelbare bullische Neigung stützt. Der Preis hält sich über dem 20-Tage-EMA und bewahrt den kurzfristigen Aufwärtstrend.
Der 14-Tage Relative Strength Index (RSI) bei 60 (neutral-bullisch) bestätigt ein festes Momentum ohne überkaufte Bedingungen.
Gemessen vom Hoch bei 1,3791 bis zum Tief bei 1,3017 könnten Fibonacci-Retracements interessante Unterstützungs- und Widerstandsbereiche signalisieren. Das 61,8%-Fibonacci-Retracement bei 1,3495 fungiert als unmittelbare Unterstützung. Ein entscheidender Schlusskurs darüber könnte den Weg zum 78,6%-Fibonacci-Retracement bei 1,3625 öffnen. Im Gegensatz dazu würde ein Versagen, 1,3495 zu halten, Spielraum für Konsolidierung lassen, wobei der steigende EMA bei 1,3445 eine kurzfristige Unterstützung bietet.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
Das Pfund Sterling (GBP) ist die älteste Währung der Welt (886 n. Chr.) und die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs. Es ist die am vierthäufigsten gehandelte Währungseinheit auf dem Devisenmarkt (FX) der Welt und macht 12 % aller Transaktionen aus, was durchschnittlich 630 Milliarden US-Dollar pro Tag entspricht. Die wichtigsten Währungspaare sind GBP/USD, auch bekannt als "Cable", das 11 % des FX-Handels ausmacht, GBP/JPY oder "Dragon", wie es von Händlern genannt wird (3 %) und EUR/GBP (2 %). Das Pfund Sterling wird von der Bank of England (BoE) ausgegeben.
Der wichtigste Faktor, der den Wert des Britischen Pfunds beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Bank of England festgelegt wird. Die BoE richtet ihre Entscheidungen danach aus, ob sie ihr Hauptziel der „Preisstabilität“ – eine Inflationsrate von etwa 2 % – erreicht hat. Ihr wichtigstes Instrument ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Inflation zu hoch ist, wird die BoE versuchen, sie durch Zinserhöhungen zu dämpfen, was in der Regel positiv für das Pfund ist, da höhere Zinsen das Vereinigte Königreich für internationale Investoren attraktiver machen. Fällt die Inflation zu niedrig aus, deutet dies auf ein langsameres Wirtschaftswachstum hin, und die BoE könnte die Zinsen senken, um das Kreditangebot zu erhöhen und Investitionen anzuregen.
Wirtschaftsdaten sind zentrale Indikatoren für die Stärke der britischen Wirtschaft und beeinflussen maßgeblich den Wert des Pfund Sterling. Daten wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), Einkaufsmanagerindizes (PMI) und Arbeitslosenzahlen geben Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung. Eine robuste Wirtschaft zieht ausländische Investitionen an und könnte die Bank of England (BoE) dazu bewegen, die Zinsen zu erhöhen, was das Pfund unterstützt. Schwächere Daten hingegen führen zu einem Abwärtstrend des Pfunds.
Für das britische Pfund ist die Handelsbilanz ein wichtiger Indikator. Sie misst den Unterschied zwischen den Einnahmen aus Exporten und den Ausgaben für Importe über einen bestimmten Zeitraum. Exportiert ein Land stark nachgefragte Güter, führt die höhere Nachfrage aus dem Ausland zu einer Stärkung der Währung. Eine positive Handelsbilanz stärkt das Pfund, während ein Defizit die Währung schwächt.