Ölpreise sinken erheblich - Angst vor Eskalation im Nahen Osten nimmt ab
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Die Ölpreise sind am Montag stark gesunken, was auf eine weniger umfangreiche Eskalation im Nahen Osten zurückzuführen ist.
Der Brent-Preis fiel um 4,5 Prozent auf 72,61 US-Dollar pro Barrel, während WTI um 3,36 Dollar auf 68,42 Dollar sank.
Irans Ölindustrie arbeitet trotz des Angriffs normal, und die Bedenken hinsichtlich Angebotsstörungen haben nachgelassen.
Die Ölpreise haben am Montag erheblich nachgegeben, nachdem die Befürchtungen über eine Eskalation im Nahen Osten teilweise abgeschwächt wurden. Israels jüngster Vergeltungsangriff auf den Iran fiel am Wochenende weniger umfangreich aus als befürchtet. Darüber hinaus rief Irans Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei zu bedachtetem Handeln auf, was die Sorgen über eine weitere Eskalation minderte.
Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember notierte zuletzt bei 72,61 US-Dollar, was einem Rückgang von 4,5 Prozent oder 3,44 Dollar im Vergleich zum Wochenende entspricht. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI sank um 3,36 Dollar auf 68,42 Dollar.
Die iranische Ölindustrie arbeitet laut eigenen Angaben weiterhin normal trotz der jüngsten Spannungen. Dies lässt die Sorgen über Angebotsunterbrechungen schwinden. Zudem rückt das große Angebot auf dem Weltmarkt und die teilweise schwächelnde Nachfrage, insbesondere aufgrund der wirtschaftlichen Lage in China, wieder stärker in den Mittelpunkt. Die aktuellen Entwicklungen könnten dazu führen, dass sich der Fokus von geopolitischen Risiken auf fundamentale Marktbedingungen verlagert.
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