WTI scheint unterhalb von 56,00 USD anfällig zu sein, da Trumps Ölplan für Venezuela die Hoffnungen auf ein erhöhtes Angebot nährt
- Märkte im Jahr 2026: Werden Gold, Bitcoin und der US-Dollar erneut Geschichte schreiben? — So denken führende Institutionen
- Render-Ausblick: RENDER beschleunigt die Rally – Marktkapitalisierung über 1,2 Mrd. US-Dollar, Indikatoren bleiben bullisch
- Silberpreis-Prognose: XAG/USD springt über 76,50 US-Dollar – Venezuela-Spannungen treiben Safe-Haven-Nachfrage
- Silberpreis-Prognose: XAG/USD steigt – US-Angriff auf Venezuela treibt Safe-Haven-Nachfrage
- Silberpreis-Prognose: XAG/USD bleibt aufgrund verbesserter Marktsentiment unter 30,00 $
- Goldpreis-Prognose: XAU/USD springt über 4.400 US-Dollar – US-Venezuela-Krise treibt Safe-Haven-Nachfrage

WTI steht am Mittwoch zum zweiten Mal in Folge unter starkem Verkaufsdruck.
Trump sagte, dass Venezuela Öl in die USA senden wird, was die Hoffnungen auf ausreichende globale Lieferungen anheizt.
Ein schwächerer USD unterstützt die Rohstoffe vor den US-Daten und dem US-Lagerbericht.
Die Preise für US-Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) setzen den scharfen Rückgang des Vortages aus dem Bereich von 58,65 bis 58,70 USD, oder über einem Wochenhoch, fort und ziehen am Mittwoch zum zweiten Mal in Folge starken Verkaufsdruck an. Der Rohstoff fällt während der asiatischen Sitzung auf den niedrigsten Stand seit dem 19. Dezember, etwa im Bereich von 55,70 bis 55,65 USD, und scheint anfällig für einen weiteren Rückgang zu sein.
US-Präsident Donald Trump sagte am Dienstag, dass Venezuela zwischen 30 Millionen und 50 Millionen Barrel hochwertiges, sanktioniertes Öl an die USA übergeben wird. Darüber hinaus deutete Delcy Rodriguez, die als interimistische Präsidentin vereidigt wurde, an, dass sie mit Washington zusammenarbeiten wird. Dies verstärkte die Markterwartungen, dass die US-Kontrolle über Venezuelas Öl wahrscheinlich die globalen Lieferungen erhöhen wird, was zusammen mit den Sorgen über eine schwächelnde Ölnachfrage entscheidende Faktoren waren, die auf das schwarze Gold drückten.
Der negative Faktor überlagert die Bedenken über Lieferunterbrechungen, die durch erhöhte politische Spannungen zwischen Saudi-Arabien und den VAE aufgrund eines Konflikts im Jemen verursacht werden. Selbst ein überraschender Rückgang der wöchentlichen US-Rohöllagerbestände beeindruckt die Bullen nicht oder bietet Unterstützung für die Ölpreise. Laut dem American Petroleum Institute (API) sind die US-Rohölbestände in der Woche bis zum 2. Januar um etwa 2,8 Millionen Barrel gesunken. Der offizielle Lagerbericht der Regierung wird später am Mittwoch veröffentlicht.
Händler werden zudem wichtige US-Makrodaten – den ADP-Bericht zur Beschäftigung im privaten Sektor, den ISM Services PMI und die JOLTS-Daten zu offenen Stellen – als Impulsgeber während der nordamerikanischen Sitzung heranziehen. In der Zwischenzeit können die dovishen Erwartungen an die Federal Reserve (Fed) dem US-Dollar (USD) nicht helfen, von der positiven Bewegung des Vortages zu profitieren. Ein schwächerer Dollar tendiert dazu, die Nachfrage nach USD-denominierten Rohstoffen zu stützen und könnte helfen, weitere Verluste bei den Rohölpreisen zu begrenzen.
Mehr erfahren
Der oben präsentierte Inhalt, ob von einer Drittpartei oder nicht, wird lediglich als allgemeiner Rat betrachtet. Dieser Artikel sollte nicht als enthaltend Anlageberatung, Investitionsempfehlungen, ein Angebot oder eine Aufforderung für jegliche Transaktionen in Finanzinstrumenten ausgelegt werden.


