Laut Fars News befinden sich die USA und der Iran in den letzten Phasen einer Vereinbarung, obwohl noch keine endgültige Entscheidung getroffen wurde. Zuvor hatte Fars berichtet, dass „informierte Quellen Trumps neue Behauptungen über ein mögliches Abkommen mit dem Iran zurückgewiesen haben und seine Äußerungen als Mischung aus Wahrheit und Lügen sowie als Versuch, einen falschen Sieg darzustellen, beschrieben.“
Bezüglich der Vereinbarung betonte der Iran, dass „nach Aufhebung der US-Blockade die Straße von Hormus gemäß den eigenen vorab festgelegten Regelungen wieder geöffnet wird.“ Teheran wies Trumps Behauptung zurück, dass es verpflichtet sei, die Straße ohne Gebühren zu öffnen, und erklärte, dass eine solche Klausel in der Vereinbarung nicht enthalten sei.
Die Regelungen des Iran zur Öffnung der Straße von Hormus umfassen die Überwachung und Inspektion von Schiffen, die Erbringung von Dienstleistungen und die Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen. Das Abkommen sieht außerdem die sofortige Zahlung von 12 Milliarden US-Dollar aus Irans eingefrorenen Vermögenswerten vor und enthält keine Bestimmung zur Vernichtung von Teherans nuklearen Materialien.
Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.