Mega-Deal mit Bitcoin: Milliarden-Kauf und neue Iran-Offensive
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Das Unternehmen Strategy hat in der vergangenen Woche 24.869 Bitcoin (BTC) im Wert von rund 2,01 Milliarden US-Dollar erworben. Damit zählt die Transaktion zu den größten Käufen des Unternehmens in den vergangenen Wochen.
Strategy finanziert Bitcoin-Kauf über Aktienverkäufe
Die jüngste Akquisition wurde durch Erlöse aus dem Verkauf von 19,5 Millionen Aktien der Series A Perpetual Stretch Preferred Stock (STRC) sowie 430.344 Stammaktien der Klasse A (MSTR) im Rahmen eines sogenannten At-the-Market-Programms (ATM) finanziert. Laut einer am Montag bei der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission eingereichten Mitteilung erzielte das Unternehmen daraus Nettoerlöse von rund 2,03 Milliarden US-Dollar.
Durch den Zukauf erhöht sich der Gesamtbestand von Strategy auf 843.738 Bitcoin, die zu einem kumulierten Kaufpreis von 63,8 Milliarden US-Dollar erworben wurden. Daraus ergibt sich ein durchschnittlicher Einstiegspreis von etwa 75.700 US-Dollar je Bitcoin.
Das Volumen der Transaktion markiert die größte wöchentliche Aufstockung seit Ende April, als das Unternehmen 34.164 Bitcoin erworben hatte. Seit Jahresbeginn 2026 beläuft sich die Bitcoin-Rendite des Unternehmens damit auf 12,6 Prozent.
Der jüngste Kauf folgt auf eine am Freitag veröffentlichte Mitteilung an die US-Börsenaufsicht, in der Strategy mögliche Verkäufe von Teilen seiner Bitcoin-Bestände in Aussicht stellte. Hintergrund ist ein geplantes Rückkaufprogramm für Wandelanleihen ohne Verzinsung im Volumen von 1,5 Milliarden US-Dollar mit Fälligkeit 2029. Das Unternehmen erklärte, der Rückkauf solle durch eine Kombination aus liquiden Mitteln, Aktienemissionen und gegebenenfalls selektiven Bitcoin-Verkäufen finanziert werden.
Trotz der Erwähnung möglicher Bitcoin-Verkäufe betonte Strategy, dass entsprechende Transaktionen vor allem kurzfristigen Kapitalsteuerungszwecken dienen würden. Langfristig bleibe das Ziel, die Gesamtbestände weiter auszubauen.
Iran setzt bei Schiffsversicherung in der Straße von Hormus auf Bitcoin
Unterdessen hat der Iran laut einem Bericht von Bloomberg eine auf Bitcoin basierende Versicherungsplattform für den Schiffsverkehr eingeführt. Das System mit dem Namen „Hormuz Safe“ richtet sich an Schiffe, die die strategisch wichtige Straße von Hormus passieren.
Über die Plattform können Versicherungsprämien und Schadenszahlungen in Bitcoin und anderen Kryptowährungen abgewickelt werden. Nach Einschätzung von Regierungsvertretern könnte die Initiative Einnahmen von mehr als 10 Milliarden US-Dollar generieren. Hintergrund ist die hohe Nachfrage nach Absicherung in der Meerenge, durch die rund ein Fünftel der weltweiten seebasierten Öltransporte verläuft.
Bereits im April hatte der Iran Berichten zufolge ähnliche Maßnahmen angedeutet. Demnach prüften Verantwortliche ein Modell, bei dem Tanker für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus eine Gebühr von rund einem US-Dollar pro Barrel Öl entrichten sollten, die möglicherweise in Bitcoin zu zahlen wäre.
Der Vorschlag wurde Hamid Hosseini, einem Sprecher des iranischen Verbands der Exporteure von Öl-, Gas- und petrochemischen Produkten, zugeschrieben. Betroffen wären Schiffe mit einer Ladung von 500.000 bis 2 Millionen Barrel Rohöl gewesen.
Nach diesem Modell hätten Reeder ihre Fracht im Voraus melden müssen, woraufhin die Behörden die jeweilige Gebühr festgelegt hätten. Schiffe ohne Ladung hätten die Meerenge hingegen kostenlos passieren können.
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