Silber (XAG/USD) handelt am Freitag unverändert und kann die verbesserte Marktstimmung im Zusammenhang mit einem möglichen US-Iran-Friedensabkommen nicht nutzen, obwohl der US-Dollar (USD) auf ein Zwei-Wochen-Tief fällt. Zum Zeitpunkt der Erstellung notiert XAG/USD bei rund 75,60 USD und ist auf Kurs, die Woche nahezu unverändert zu beenden.
US-Präsident Donald Trump erklärte am Freitag, dass die maritime Blockade iranischer Häfen aufgehoben werde. Die Händler warten nun auf die endgültige Genehmigung eines berichteten 60-tägigen Memorandums of Understanding (MOU), das den aktuellen Waffenstillstand verlängern und die Straße von Hormus wieder öffnen würde.
In der Folge gab der Greenback frühere Gewinne wieder ab. Der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenback gegenüber einem Korb von sechs wichtigen Währungen abbildet, notiert bei rund 98,80 nach einem Sieben-Wochen-Hoch von 99,54 am Donnerstag.
Die Unsicherheit rund um das Abkommen bleibt jedoch hoch. Die iranische Nachrichtenagentur Fars News Agency wies Trumps jüngste Kommentare zu einem möglichen Abkommen zurück und erklärte, dass noch keine endgültige Entscheidung getroffen worden sei. Der Bericht besagte außerdem, dass das vorgeschlagene Abkommen in Iran noch in den letzten Phasen der Ratifizierung sei.
Die gedämpfte Kursentwicklung bei Silber steht im Gegensatz zu Gold, das am Freitag um mehr als 1,5 % zulegte. Händler vermeiden aggressive Wetten und warten auf mehr Klarheit darüber, ob bald ein Abkommen erzielt werden kann.

Im Tages-Chart hält sich XAG/USD unterhalb des kurzfristigen Trendmarkers, während sich der kurzfristige Ton leicht bullisch zeigt. Der 50-Tage Simple Moving Average (SMA) bei 75,84 USD fungiert als unmittelbarer Widerstand knapp darüber, während der 100-Tage-SMA bei 81,32 USD eine höhere Begrenzung darstellt, die die Vorstellung eines Marktes untermauert, der sich unter seinem mittelfristigen Gefälle konsolidiert.
Die Momentum-Studien sind eher schwach als überverkauft, wobei der Relative Strength Index (RSI) nahe 47 pendelt und die Moving Average Convergence Divergence (MACD)-Werte unterhalb der Nulllinie liegen, was zusammen auf begrenzten bullischen Druck hindeutet.
Auf der Oberseite wäre ein Tagesschluss über dem 50-Tage-SMA bei 75,84 USD das erste Signal dafür, dass Käufer versuchen, die Kontrolle zurückzugewinnen, wobei der 100-Tage-SMA bei 81,32 USD als nächstes bedeutendes Hindernis in den Fokus rückt.
Auf der Unterseite bleibt die breitere bullische Struktur intakt, solange der Kurs deutlich über dem 200-Tage-SMA bei 66,94 USD notiert, der eine wichtige Unterstützungsebene darstellt und eine potenzielle Zone, in der mittelfristige Dip-Käufer wieder aktiv werden könnten, falls der aktuelle Pullback sich ausweitet.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
Silber ist ein Edelmetall, das bei Investoren sehr gefragt ist. Es wurde in der Vergangenheit als Wertanlage und Tauschmittel verwendet. Obwohl Silber weniger populär ist als Gold, können Anleger es wegen seines inneren Wertes zur Diversifizierung ihres Anlageportfolios oder als potenzielle Absicherung in Zeiten hoher Inflation nutzen. Anleger können Silber physisch in Form von Münzen oder Barren kaufen oder über Instrumente wie börsengehandelte Fonds handeln, die den Silberpreis an den internationalen Märkten nachbilden.
Der Silberpreis kann durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst werden.Geopolitische Instabilität oder die Angst vor einer tiefen Rezession können den Silberpreis aufgrund seines Status als sicherer Hafen in die Höhe treiben, wenn auch in geringerem Maße als Gold. Als Vermögenswert ohne Zinsen steigt der Silberpreis tendenziell, wenn die Zinssätze sinken. Seine Bewegungen hängen auch von der Entwicklung des US-Dollars (USD) ab, der wiederum von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst werden kann. Ein starker Dollar hält den Silberpreis tendenziell niedrig, während ein schwächerer Dollar den Preis wahrscheinlich nach oben treibt. Andere Faktoren wie die Investitionsnachfrage, das Minenangebot - Silber wird viel häufiger abgebaut als Gold - und die Recyclingquoten können sich ebenfalls auf die Preise auswirken.
Silber wird häufig in der Industrie verwendet, insbesondere in Bereichen wie Elektronik und Solarenergie, wo es eine der höchsten elektrischen Leitfähigkeiten aller Metalle aufweist - höher als die von Kupfer und Gold. Ein Anstieg der Nachfrage kann zu höheren Preisen führen, während ein Rückgang tendenziell zu niedrigeren Preisen führt. Die Dynamik der Volkswirtschaften der USA, Chinas und Indiens kann ebenfalls zu Preisschwankungen beitragen: In den USA und insbesondere in China wird Silber in verschiedenen Prozessen der großen Industriezweige eingesetzt; in Indien spielt auch die Nachfrage der Verbraucher nach dem Edelmetall für Schmuck eine wichtige Rolle bei der Preisbildung.
Der Silberpreis folgt in der Regel den Bewegungen des Goldpreises. Wenn der Goldpreis steigt, folgt der Silberpreis in der Regel diesem Trend, vor allem weil beide als sichere Anlage gelten. Das Gold-Silber-Verhältnis, das angibt, wie viele Unzen Silber benötigt werden, um den Wert einer Unze Gold zu erreichen, kann helfen, die relative Bewertung der beiden Metalle zu bestimmen. Einige Anleger halten ein hohes Verhältnis für einen Indikator dafür, dass Silber unterbewertet und Gold überbewertet ist. Umgekehrt könnte ein niedriges Verhältnis darauf hindeuten, dass Gold im Vergleich zu Silber unterbewertet ist.