WTI-Preisprognose: Erneute Unsicherheit im Nahen Osten stützt Ölpreise; 20-Tage-EMA bleibt eine Hürde
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Der Ölpreis springt auf fast 91,20 USD angesichts erneuter Sorgen um den Frieden im Nahen Osten.
US-Streitkräfte führten Angriffe auf iranische Boote und Raketenabschussstellen durch, die sie als Selbstverteidigung bezeichneten.
US-Außenminister Rubio sagte, die Schließung der Straße von Hormuz sei rechtswidrig und für die Welt nicht akzeptabel.
West Texas Intermediate (WTI), Futures an der NYMEX, steigen im frühen europäischen Handel am Dienstag um 1,8 % auf fast 91,20 USD. Der Ölpreis hält die frühen Gewinne, die durch erneute Unsicherheit im Nahen Osten ausgelöst wurden, nachdem die Vereinigten Staaten (USA) iranische Raketenabschussstellen und iranische Boote, die Minen auslegten, angegriffen hatten.
Die Auswirkungen der erneuten Unsicherheit im Nahen Osten scheinen jedoch begrenzt zu sein, da das US-Zentralkommando klargestellt hat, dass die Angriffe in "Selbstverteidigung" erfolgten und nicht dazu gedacht waren, den Waffenstillstand zu brechen. Iran hat sich dazu bislang nicht geäußert.
Außerdem äußerte US-Präsident Donald Trump weiterhin Zuversicht, dass die Verhandlungen mit Iran "gut vorankommen", berichtete Bloomberg.
Im asiatischen Handel erklärte US-Außenminister Marco Rubio, dass die Straße von Hormuz, ein wichtiger Durchgang für fast 20 % der weltweiten Energieversorgung, "so oder so" offen bleiben müsse, und fügte hinzu, dass die Schließung des Durchgangs "rechtswidrig, inakzeptabel, nicht akzeptabel und untragbar" für die Welt sei.
WTI technische Analyse

US-Öl West Texas Intermediate (WTI) notiert zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts höher bei rund 91,00 USD. Das kurzfristige Sentiment des Kontrakts ist jedoch bärisch, da er unter dem 20-Tage-Exponentiellen gleitenden Durchschnitt (EMA) bei 96,15 USD bleibt.
Der 14-Tage Relative-Stärke-Index (RSI) fällt in den mittleren 40er-Bereich, was nur auf eine nachlassende Abwärtsdynamik hinweist, aber keine klare Trendumkehr signalisiert.
Auf der Oberseite stellt der 20-Tage-EMA bei 96,15 USD den ersten bedeutenden Widerstand dar, und ein Tagesschlusskurs über dieser dynamischen Barriere wäre für eine nachhaltigere Erholung in Richtung 100 USD erforderlich. Auf der Unterseite könnte der Ölpreis seinen Rückgang in Richtung 80,00 USD ausweiten, wenn er das Tief vom 6. Mai bei 86,92 USD nicht halten kann.
(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
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