Das USD/JPY-Paar handelt am Freitag verhalten in Richtung der Region um 159,20, da der US-Dollar (USD) nach den jüngsten Inflationsdaten Unterstützung findet, während der japanische Yen (JPY) angesichts der Unsicherheit über den geldpolitischen Ausblick der Bank of Japan (BoJ) unter Druck bleibt.
Der jüngste Kern-Index der persönlichen Konsumausgaben (Core Personal Consumption Expenditures, PCE) blieb im April mit 3,3 % im Jahresvergleich stabil, was die Befürchtungen verstärkt, dass die Inflation erhöht bleibt, und die Erwartungen stützt, dass die Federal Reserve (Fed) eine restriktive Geldpolitik länger aufrechterhalten könnte.
Unterdessen wird der japanische Yen durch jüngste inländische Daten belastet. Die Kerninflation des Verbraucherpreisindex (CPI) in Tokio verlangsamte sich im Mai auf 1,4 % im Jahresvergleich und blieb damit zum vierten Mal in Folge unter dem 2%-Ziel der BoJ, während die Industrieproduktion im April unerwartet anstieg.
Zusätzliche Vorsicht entstand, nachdem BoJ-Gouverneur Kazuo Ueda Anfang dieser Woche warnte, dass vorübergehende Energieschocks persistenter werden könnten, wenn sie beginnen, Löhne und Inflationserwartungen zu beeinflussen.
Im 4-Stunden-Chart handelt USD/JPY bei 159,24 und hält eine neutrale Haltung, da es zwischen gebündelter Unterstützung knapp unter dem aktuellen Kurs und gestaffeltem Widerstand darüber schwankt. Das Paar handelt über dem 100-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 158,48, der den breiteren Aufwärtstrend stützt, bleibt jedoch durch den 20-Perioden SMA bei 159,36 begrenzt, der mit einer horizontalen Barriere auf demselben Niveau zusammenfällt. Der Relative Strength Index (RSI) liegt bei etwa 49 und deutet nach der jüngsten Konsolidierung auf ein ausgewogenes Momentum hin, wobei weder Käufer noch Verkäufer in der Nähe der aktuellen Niveaus die Kontrolle haben.
Auf der Oberseite erscheint der unmittelbare Widerstand bei 159,25, gefolgt von der engeren Konfluenz um 159,36, wo der 20-Perioden SMA und ein horizontales Niveau zusammenlaufen und eine wichtige Begrenzung bilden, die die Bullen zurückerobern müssten, um das Aufwärtsmomentum wiederzubeleben. Auf der Unterseite zeigt sich die erste Unterstützung bei 159,20, gefolgt von 159,10, während der 100-Perioden SMA nahe 158,48 eine tiefere Unterstützung bietet; ein anhaltender Durchbruch unter diesen gleitenden Durchschnitt würde das Paar wahrscheinlich einer ausgeprägteren Korrekturphase aussetzen.
(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)