Der südkoreanische Won steht trotz eines insgesamt günstigen konjunkturellen Umfelds unter Druck. Jüngste BIP-Daten weisen auf einen wirtschaftlichen Rückgang hin. Die Bank of Korea dürfte ihren Leitzins angesichts steigender Immobilienpreise und anhaltender Schwankungen der Landeswährung stabil halten. Nach Einschätzung des Devisenstrategen Moses Lim von der Commerzbank könnte sich das Währungspaar Dollar/Won weiterhin in einer bestimmten Handelsspanne bewegen.
„Wir erwarten, dass die Bank of Korea den Leitzins bei der nächsten Sitzung am 26. Februar unverändert bei 2,5 Prozent belässt.“
„Für die Bank of Korea dürfte es eher darum gehen, die Bemühungen zur Begrenzung übermäßiger Volatilität zu verstärken, als ein bestimmtes Wechselkursniveau anzupeilen.“