Gold erobert 5.000-Dollar-Marke zurück – Oman-Gespräche im Fokus
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Psychologische Hürde: Getrieben von Sicherheitsbedürfnissen springt der Goldpreis im asiatischen Handel wieder über 5.005 US-Dollar.
Der Brandbeschleuniger: Der Abschuss einer iranischen Drohne und die anstehenden Gespräche im Oman halten die geopolitische Risikoprämie hoch.
Experten-Warnung: Die Bank of America rechnet weiterhin mit hoher Volatilität, während die "Warsh-Personalie" die Zinshoffnungen dämpft.
Der Goldpreis (XAU/USD) meldet sich eindrucksvoll zurück. Nach den heftigen Verwerfungen der letzten Tage kletterte das Edelmetall im frühen asiatischen Handel am Donnerstag wieder über die psychologisch wichtige Schwelle von 5.000 US-Dollar und notiert aktuell bei rund 5.005 US-Dollar. Händler bewerten die Lage neu – und gewichten die geopolitischen Risiken derzeit schwerer als die makroökonomischen Bremsklötze.
Drohnen-Zwischenfall: Angst vor der Eskalation
Der Haupttreiber für die Rückkehr in den "sicheren Hafen" bleibt die explosive Lage am Golf. Der Abschuss einer iranischen Drohne durch das US-Militär, nachdem diese sich dem Flugzeugträger USS Abraham Lincoln "aggressiv genähert" hatte, hat die Nervosität an den Märkten zementiert.
Investoren blicken nun gespannt auf den diplomatischen Showdown: Offizielle Stellen beider Länder bestätigten am Mittwoch, dass am Freitag direkte Gespräche im Oman stattfinden sollen. Der Ausgang dieser Verhandlungen dürfte kurzfristig über die Richtung des Goldpreises entscheiden. Scheitert der Dialog, dürfte die Risikoprämie weiter steigen.
BofA-Experte: "Volatilität bleibt uns erhalten"
Marktteilnehmer müssen sich laut Experten auf unruhige Fahrwasser einstellen. Niklas Westermark, Leiter des Rohstoffhandels für die EMEA-Region bei der Bank of America (BofA), dämpft die Hoffnung auf eine schnelle Beruhigung.
Man werde ein Umfeld mit höherer Volatilität beibehalten, als es historisch üblich sei, so Westermark. Er schränkte jedoch ein: Die extremen Ausschläge der letzten Tage dürften sich nicht wiederholen, "es sei denn, wir laufen in eine weitere Spekulationsblase hinein."
Der "Warsh-Deckel": Zinshoffnungen schwinden
Dass der Goldpreis trotz der Kriegsangst nicht völlig ungebremst nach oben schießt, liegt an der veränderten Zinslandschaft in den USA. Die Nominierung von Kevin Warsh als Fed-Vorsitzender wirkt weiterhin als Begrenzungsfaktor ("Cap") für das Aufwärtspotenzial.
Warsh steht für eine unabhängigere und straffere Geldpolitik. Dies hat dazu geführt, dass Händler ihre Wetten auf schnelle Zinssenkungen deutlich zurückgefahren haben. Laut dem CME FedWatch Tool preist der Markt für das Juni-Meeting aktuell nur noch eine Wahrscheinlichkeit von knapp 46 Prozent für eine Zinssenkung ein. Ein Szenario, das den US-Dollar stützt und den Gold-Bullen das Leben schwer macht.
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