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Der Einbruch: Silber gibt die Gewinne der Vortage wieder ab und stürzt im asiatischen Handel auf 77,00 Dollar ab.
Die "Falken" warnen: Fed-Gouverneurin Lisa Cook knüpft weitere Zinssenkungen an klare Beweise für eine sinkende Inflation.
Geopolitische Entspannung: Die anstehenden Gespräche zwischen den USA und dem Iran dämpfen die Nachfrage nach "sicheren Häfen".
An den Edelmetallmärkten regiert am Donnerstag die Volatilität. Nach zwei Tagen der Kursgewinne kam es bei Silber (XAG/USD) zu einem brutalen Ausverkauf. Der Preis für das weiße Metall brach um über 10 Prozent ein und notiert im asiatischen Handel nur noch im Bereich von 77,00 US-Dollar je Feinunze.
Verantwortlich für den massiven Rücksetzer ist ein Erstarken des US-Dollars, getrieben von "falkenhaften" Signalen aus der US-Notenbank. Investoren preisen derzeit die Erwartung aus, dass die Zinsen schnell und aggressiv sinken werden.
Fed-Gouverneurin Cook tritt auf die Bremse
Besonderes Gewicht hatten die Äußerungen von Fed-Gouverneurin Lisa Cook. Sie stellte klar, dass sie weitere Zinssenkungen nicht unterstützen werde, solange es keine "klareren Beweise" dafür gebe, dass die Inflation tatsächlich nachlasse. Cook betonte, ihre Sorge gelte derzeit eher einer stagnierenden Disinflation als einer möglichen Schwäche am Arbeitsmarkt. Diese klare Absage an automatische Zinsschritte stärkte den Dollar und setzte die in US-Währung notierten Rohstoffe unter Druck.
Der "Warsh-Faktor" und Trumps Replik
Zusätzlich belastet die Personalie Kevin Warsh die Stimmung. Die Märkte fürchten, dass der designierte Fed-Chef eine Verkleinerung der Notenbankbilanz und einen weniger aggressiven Zinssenkungskurs anstreben könnte.
US-Präsident Donald Trump versuchte indes, die Wogen zu glätten. Er erklärte, er hätte Warsh nicht nominiert, wenn dieser Zinserhöhungen favorisieren würde. Es bestehe "wenig Zweifel", dass die Zentralbank die Zinsen senken werde, da diese "viel zu hoch" seien. Trump fügte optimistisch hinzu: "Wir sind jetzt wieder ein reiches Land."
Geopolitik: Hoffnung auf Diplomatie drückt Preise
Während die Geldpolitik belastet, fällt gleichzeitig die geopolitische Stütze weg. Die Nachfrage nach "sicheren Häfen" ließ spürbar nach, nachdem bekannt wurde, dass die USA und der Iran am Freitag neue Gespräche aufnehmen wollen.
Zwar bleibt die Agenda umstritten – Teheran will nur über das Atomprogramm sprechen, Washington auch über ballistische Raketen und Menschenrechte –, doch allein die Tatsache, dass geredet wird, reichte aus, um Risikoprämien aus dem Markt zu nehmen und den Silberpreis auf Talfahrt zu schicken.
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