NZD/USD Preisprognose: Hält Verluste in der Nähe von 0,6000, neuntägiger EMA

Quelle Fxstreet
  • NZD/USD könnte an der neun-Tage-EMA von 0,5994 auf eine unmittelbare Barriere stoßen.
  • Der 14-Tage Relative Strength Index bei 60 hat sich abgekühlt und signalisiert eine Konsolidierung des Momentums anstelle einer Trendwende.
  • Die primäre Unterstützung liegt beim 50-Tage EMA bei 0,5853.

NZD/USD bleibt den zweiten Tag in Folge gedämpft und wird am frühen Donnerstagmorgen im europäischen Handel bei rund 0,5990 gehandelt. Die technische Analyse des Tages-Charts signalisiert ein Potenzial für eine bärische Trendwende, da der Preis des Paares leicht unter der unteren Begrenzung des aufsteigenden Kanals positioniert ist.

Der neun-Tage Exponential Moving Average (EMA) liegt über dem 50-Tage EMA und erhält damit eine bullische Tendenz, während das NZD/USD-Paar über dem mittelfristigen Durchschnitt bleibt. Mit den gleitenden Durchschnitten, die nach oben ausgerichtet sind, könnte ein Schlusskurs über dem neun-Tage EMA eine weitere Ausdehnung freischalten.

Der 14-Tage Relative Strength Index (RSI) bei 60 (neutral-bullisch) hat sich von den jüngsten Extremen abgekühlt und deutet auf eine Konsolidierung des Momentums hin, anstelle einer Trendwende. Ein RSI, der über 50 bleibt, würde flache Rückgänge begünstigen; ein Rückgang in Richtung der Mittellinie würde auf nachlassenden Schwung hinweisen.

Die unmittelbare Barriere liegt bei der neun-Tage EMA von 0,5994. Ein Rückprall über den kurzfristigen Durchschnitt würde das Paar unterstützen, in den aufsteigenden Kanal zurückzukehren und das 16-Monats-Hoch von 0,6121 anzustreben, das im Juli 2025 verzeichnet wurde. Weitere Fortschritte würden das NZD/USD-Paar in die Region um die obere Begrenzung des aufsteigenden Kanals bei 0,6270 führen.

Auf der Abwärtsseite könnte das NZD/USD-Paar in Richtung des 50-Tage EMA bei 0,5853 fallen. Ein Bruch unter dem mittelfristigen Durchschnitt würde den Verkaufsdruck auf das Paar erhöhen, um die Region um das 10-Monats-Tief von 0,5580 zu durchqueren.

NZD/USD: Tageschart

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

Neuseeländischer Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der neuseeländische Dollar wird stark durch die Gesundheit der neuseeländischen Wirtschaft sowie den Einfluss Chinas, des größten Handelspartners des Landes, geprägt. Auch die Preise für Milchprodukte, Neuseelands wichtigstem Export, spielen eine zentrale Rolle.

Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) strebt eine Inflationsrate von 1-3 % an und setzt entsprechende Zinssätze fest. Bei hoher Inflation erhöht die RBNZ die Zinsen, um die Wirtschaft abzukühlen, was den Neuseeland-Dollar (NZD) stützt. Niedrige Zinsen hingegen schwächen den NZD. Auch die Zinsdifferenz zu den USA spielt eine wichtige Rolle im Währungspaar NZD/USD.

Die Veröffentlichung makroökonomischer Daten in Neuseeland ist ein entscheidender Indikator für den Zustand der Wirtschaft und hat direkte Auswirkungen auf den Wert des neuseeländischen Dollars (NZD). Eine robuste Wirtschaft, geprägt von starkem Wachstum, niedriger Arbeitslosigkeit und hoher Zuversicht, wirkt sich positiv auf den NZD aus. Ein solides Wirtschaftswachstum zieht ausländische Investitionen an und könnte die Reserve Bank of New Zealand dazu bewegen, die Zinssätze anzuheben – insbesondere, wenn diese Dynamik mit einem Anstieg der Inflation einhergeht. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen könnten den NZD unter Druck setzen und zu einer Abwertung führen.

Der neuseeländische Dollar (NZD) zeigt typischerweise Stärke in Phasen eines "Risk-on"-Marktumfelds, wenn Anleger von einem geringen Risiko und positiven Wachstumsaussichten ausgehen. In solchen Zeiten profitieren Rohstoffe und sogenannte Rohstoffwährungen wie der Kiwi von einer optimistischeren Einschätzung. Im Gegenzug gerät der NZD in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit oder Marktturbulenzen unter Druck, da Investoren vermehrt risikoreiche Anlagen abstoßen und sich in stabilere, sichere Häfen zurückziehen.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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