Bernstein-Analyse: Bitcoin-Boden bei 60.000 Dollar? Die institutionelle Brandmauer steht
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Das Kursziel: Analysten erwarten eine mögliche Bodenbildung im Bereich des alten Zyklus-Hochs von 60.000 US-Dollar, gefolgt von einer Erholung im ersten Halbjahr.
Struktureller Wandel: ETF-Zuflüsse (165 Mrd. USD) und KI-Einnahmen der Miner verhindern den klassischen "Boom-and-Bust"-Zusammenbruch.
Der Washington-Faktor: Eine proaktive US-Politik (Strategische Reserve, Kevin Warsh) könnte Bitcoin den Status eines Reserve-Assets verleihen.
Inmitten der aktuellen Krypto-Tristesse wagen die Analysten von Bernstein einen optimistischen, wenn auch differenzierten Ausblick. Während Gold derzeit als strahlender Sieger dasteht und die Marktkapitalisierung von Bitcoin im Verhältnis zum Edelmetall auf ein Zwei-Jahres-Tief gefallen ist, sieht das Team um Gautam Chhugani keinen Grund zur Panik. Ihre These: Der Markt durchläuft eine Korrektur, keinen neuen Bärenmarkt.
Das 60.000-Dollar-Szenario
Die Experten prognostizieren, dass der Bitcoin-Preis seinen Boden im Bereich von 60.000 US-Dollar finden könnte – eine charttechnisch signifikante Marke, die dem Höchststand des letzten Zyklus entspricht. Von diesem Niveau aus sei eine Erholung noch in der ersten Jahreshälfte realistisch. Aktuell notiert die Kryptowährung bei rund 78.000 US-Dollar (+1,8 %), nachdem eine frühere Prognose von Bernstein, die den Boden bei 80.000 Dollar verortete, unterschritten wurde.
Warum dieser Zyklus anders ist: Die "Brandmauer"
Bernstein argumentiert, dass der Krypto-Markt nicht mehr nach den alten Regeln des "Boom and Bust" spielt. Zwei Faktoren sorgen für eine neue Stabilität:
Institutionelles Geld: Die massiven Zuflüsse in Bitcoin-ETFs, die mittlerweile 165 Milliarden US-Dollar an Assets verwalten, sowie Investitionen von Unternehmen haben eine finanzielle Basis geschaffen, die in früheren Zyklen fehlte.
Miner-Diversifizierung: Die gefürchtete "Kapitulation der Miner" bleibt aus. Statt Bitcoin auf den Markt zu werfen, um Kosten zu decken, haben viele Mining-Unternehmen ihre Einnahmequellen diversifiziert und Rechenkapazitäten für KI-Anwendungen bereitgestellt. Dies reduziert ihre Abhängigkeit vom reinen Bitcoin-Kurs drastisch.
Politik als Kurstreiber: Die "Warsh-Hoffnung"
Ein entscheidender Katalysator für die prognostizierte Erholung liegt in Washington. Bernstein verweist auf die veränderte politische Dynamik in den USA. Die Diskussion um eine "Strategische Bitcoin-Reserve" unter Nutzung beschlagnahmter Bestände und die Nominierung von Kevin Warsh für die Fed-Spitze könnten den Status von Bitcoin fundamental aufwerten.
Die Analysten zeichnen das Szenario, dass Bitcoin zunehmend als souveränes Asset oder Reservewährung anerkannt wird. Ihre Schlussfolgerung ist politisch brisant: „Wir glauben nicht, dass die US-Regierung tatenlos zusehen wird, wenn die Märkte für digitale Assets weiter abrutschen.“
Experten erwarten zudem eine Sektor-Rotation: Kapital könnte aus dem mittlerweile als „überlaufen“ geltenden Goldmarkt abfließen und zurück in den Bitcoin strömen, sobald sich die makroökonomischen Rahmenbedingungen klären.
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