Bitcoin, Ethereum und Ripple im freien Fall – Wo liegt der Boden?
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- Ethereum im Abwärtsstrudel: ETF-Milliardenabflüsse und Wallet-Verkäufe drücken den Kurs
- Krypto-Ausblick: Bitcoin stabilisiert sich über 87.787 US-Dollar – Ether vor der nächsten Hürde, XRP bleibt fragil

Der Absturz: Bitcoin markiert bei 72.945 Dollar den tiefsten Stand seit November 2024; Ethereum rutscht auf ein Sieben-Monats-Tief ab.
Technische Schieflage: RSI-Indikatoren signalisieren extreme Überverkauftheit, während MACD-Crossovers den bärischen Trend bestätigen.
Die nächsten Ziele: Für BTC rückt die psychologische 70.000er-Marke in den Fokus, während XRP auf die Unterkante eines Keil-Musters zusteuert.
Der Ausverkauf am Krypto-Markt weitet sich zur handfesten Korrektur aus. In einer Woche, die von breitem Verkaufsdruck geprägt ist, geraten die Top-Währungen Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und Ripple (XRP) massiv unter die Räder. Angeführt vom Branchenprimus Bitcoin, der auf Niveaus zurückfiel, die zuletzt im November 2024 gesehen wurden, weiteten auch die Altcoins ihre Verluste dramatisch aus.
Bitcoin (BTC): Der Kampf um die 70.000er-Marke

Die charttechnische Situation beim Marktführer hat sich spürbar verdüstert. Nachdem der Bitcoin am Sonntag unter das entscheidende 61,8%-Fibonacci-Retracement-Level (gemessen vom August-2024-Tief bis zum Rekordhoch im Oktober 2025) bei 78.490 US-Dollar gefallen war, beschleunigte sich die Abwärtsdynamik. Am Dienstag korrigierte der Kurs um fast 4 Prozent und markierte bei 72.945 US-Dollar ein neues Verlaufstief. Am Mittwoch stabilisiert sich die Notierung vorerst bei 75.700 US-Dollar.
Doch die Bären bleiben am Drücker. Sollte BTC unter die Tagesunterstützung bei 73.072 US-Dollar schließen, droht ein direkter Test der psychologisch immens wichtigen Marke von 70.000 US-Dollar. Die Indikatoren schreien förmlich "Panik": Der RSI (Relative Strength Index) notiert auf dem Tageschart bei extremen 25 Punkten – ein Zeichen massiver Überverkauftheit. Gleichzeitig bestätigt der MACD mit seinem intakten Verkaufssignal („Bearish Crossover“ vom 20. Januar) und wachsenden roten Histogramm-Balken den negativen Ausblick. Nur eine Rückeroberung des 61,8%-Fibonacci-Levels bei 78.490 US-Dollar könnte kurzfristig für Entspannung sorgen.
Ethereum (ETH): Sieben-Monats-Tief erreicht

Noch härter traf es die Nummer zwei. Ethereum rutschte bereits am Freitag unter sein 61,8%-Fibonacci-Level bei 2.749 US-Dollar und kannte seither kein Halten mehr. Bis Dienstag summierten sich die Verluste auf über 17 Prozent, wobei der Kurs bei 2.110 US-Dollar auf den tiefsten Stand seit sieben Monaten fiel. Aktuell pendelt ETH um 2.270 US-Dollar.
Der Weg des geringsten Widerstands führt laut Analysten weiter nach unten: Die runde Marke von 2.000 US-Dollar gilt als nächstes logisches Ziel der Bären. Ähnlich wie bei Bitcoin signalisieren auch hier RSI und MACD eine ungebrochene Verkaufsstärke. Erst ein Sprung über 2.500 US-Dollar würde das charttechnische Bild leicht aufhellen.
Ripple (XRP): Gefangen im "Falling Wedge"

Auch Ripple kann sich dem Sog nicht entziehen. Nach dem Bruch der Unterstützung bei 1,83 US-Dollar in der Vorwoche driftet der Token nun konsequent in Richtung Süden. Am Mittwoch notiert XRP bei 1,59 US-Dollar.
Charttechniker blicken gespannt auf ein sich bildendes Muster: Der Kurs steuert auf die untere Begrenzungslinie eines fallenden Keils (Falling Wedge) zu, die derzeit bei etwa 1,44 US-Dollar verläuft. Sollte diese Bastion fallen, droht eine Ausweitung der Verluste bis zur wöchentlichen Unterstützung bei 1,30 US-Dollar. Für eine Trendwende müsste XRP die zuvor gebrochene Marke von 1,83 US-Dollar zurückerobern – ein Szenario, das angesichts der negativen Momentum-Indikatoren (RSI und MACD) derzeit jedoch als unwahrscheinlich gilt.
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