Gold unter 4.800 Dollar: China-Schwäche und Dollar-Comeback belasten – UBS bleibt optimistisch
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Der Abverkauf: Gold rutscht im asiatischen Handel unter die Marke von 4.800 US-Dollar, belastet durch einen stärkeren Dollar und gesunkene Nachfrage aus China.
China-Faktor: Der Goldkonsum im Reich der Mitte fiel 2025 um 3,57 Prozent auf rund 950 Tonnen – ein Dämpfer für die physische Nachfrage.
Das Zins-Puzzle: Während schwache ADP-Daten Zinssenkungen stützen, sorgt die Personalie Kevin Warsh weiter für Diskussionen – trotz beschwichtigender Töne von Donald Trump.
Der Goldpreis (XAU/USD) steht am Donnerstag unter massivem Abgabedruck. Nachdem der Versuch, die Marke von 5.100 US-Dollar zu überwinden, im Übernachthandel scheiterte, übernahmen die Bären das Ruder. Im asiatischen Handel tauchte der Kurs zeitweise unter die Schwelle von 4.800 US-Dollar ab.
Verantwortlich für den Rücksetzer ist eine Kombination aus makroökonomischem Gegenwind und fundamentaler Nachfrageschwäche. Der US-Dollar kletterte auf ein Zwei-Wochen-Hoch und baut seine Erholung vom Vier-Jahres-Tief weiter aus, was das Edelmetall für Käufer außerhalb des Dollarraums verteuert. Doch noch schwerer wiegen neue Daten aus dem wichtigsten Absatzmarkt der Welt.
Warnsignal aus Fernost: Chinas Goldhunger lässt nach
Ein staatlich unterstützter Branchenverband meldete am Donnerstag ernüchternde Zahlen: Der Goldkonsum in China ist im Jahr 2025 um 3,57 Prozent auf 950,096 Tonnen gefallen. Gleichzeitig stieg die Produktion aus heimischen Rohstoffen leicht um 1,09 Prozent auf 381,339 Tonnen. Diese Diskrepanz zwischen sinkender Nachfrage und stabilem Angebot drückte im asiatischen Handel spürbar auf die Stimmung.
Geopolitik: Entspannung mit Hintertürchen
Auch die geopolitische Risikoprämie, die den Goldpreis zuletzt stützte, bröckelt. Die Einigung zwischen den USA und dem Iran, am Freitag Gespräche im Oman aufzunehmen, wird vom Markt als Deeskalation gewertet.
Doch der Teufel steckt im Detail: Während Washington über das iranische Raketenarsenal verhandeln will, besteht Teheran darauf, die Gespräche strikt auf das Atomprogramm zu beschränken. Diese diplomatische Kluft könnte schnell wieder für Unsicherheit sorgen und den "sicheren Hafen" Gold stützen.
Makro-Daten: Arbeitsmarkt schwächelt, Dienstleister robust
In den USA liefert die Konjunktur indes widersprüchliche Signale, die das Handeln der Fed erschweren:
Pro Zinssenkung: Der ADP-Report enttäuschte auf ganzer Linie. Die Privatwirtschaft schuf im Januar nur 22.000 neue Stellen – deutlich weniger als die revidierten 37.000 des Vormonats und weit unter den erwarteten 48.000. Dies untermauert die Wette des Marktes auf zwei weitere Zinssenkungen in diesem Jahr.
Contra Zinssenkung: Der ISM Services PMI hielt sich im Januar stabil bei 53,8 Punkten, was auf eine robuste Expansion im Dienstleistungssektor hindeutet und dem Dollar Auftrieb gab.
US-Präsident Trump versuchte unterdessen, die Sorgen um seinen Fed-Kandidaten Kevin Warsh zu zerstreuen. Er stellte klar, er hätte Warsh nicht nominiert, wenn dieser Zinserhöhungen angestrebt hätte. Es bestehe wenig Zweifel, dass die Zentralbank die Zinsen senken werde.
Ausblick: UBS sieht Ziel bei 6.200 Dollar
Trotz der aktuellen Schwäche bleiben Langzeit-Investoren optimistisch. Analysten der Schweizer Großbank UBS bezeichnen Gold in einer aktuellen Notiz weiterhin als attraktiven Hedge (Absicherung). Ihre Prognose: Der Bullenmarkt ist noch nicht vorbei. Bis Mitte 2026 könnte der Preis auf 6.200 US-Dollar je Unze steigen – ein Potenzial von fast 25 Prozent.
Charttechnik: Kurzfristig bleibt das Bild gemischt. Der MACD kühlt ab und der RSI notiert im neutralen Bereich bei 46. Auf der Unterseite fungiert der steigende 200-Perioden-SMA bei 4.677,91 US-Dollar als wichtiges Auffangnetz. Für eine Rückkehr der Bullen müsste jedoch der Widerstand am 50%-Retracement bei 4.994,13 US-Dollar nachhaltig überwunden werden.
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