Das Währungspaar GBP/USD handelt im europäischen Handel am Freitag 0,25 % höher bei rund 1,3590. Das Cable zeigt Stärke, da das Pfund Sterling (GBP) seine wichtigsten Währungspartner, mit Ausnahme der Antipoden, im Zuge einer wiederbelebten Risiko-Rallye übertrifft.
Zum Zeitpunkt der Erstellung notieren die S&P 500-Futures 0,3 % höher bei rund 7.360 und zeigen eine feste Nachfrage nach risikoreicheren Assets. Der US Dollar Index (DXY), der den Wert des Greenbacks gegenüber sechs wichtigen Währungen verfolgt, handelt 0,16 % tiefer bei rund 98,10. Der DXY fällt nach einer Erholungsbewegung am Donnerstag zurück.
Die Attraktivität risikosensibler Anlagen hat wieder zugenommen, da der US-Präsident Donald Trump bestätigt hat, dass der Waffenstillstand mit Iran trotz des Austauschs von Angriffen in der Nähe der Straße von Hormus intakt ist.
Unterdessen warten die Anleger auf die US-Arbeitsmarktdaten (NFP) für April, die um 12:30 GMT veröffentlicht werden. Die Anleger werden die US-NFP-Daten genau beobachten, um neue Hinweise auf den geldpolitischen Ausblick der Federal Reserve (Fed) zu erhalten.
Der Arbeitsmarktbericht wird voraussichtlich zeigen, dass die Wirtschaft 62.000 neue Arbeitsplätze geschaffen hat, was deutlich unter den 178.000 im März liegt.

GBP/USD handelt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung höher bei rund 1,3590. Das Paar zeigt einen konstruktiven bullischen Ton, da es über dem 20-Tage-Exponentiellen gleitenden Durchschnitt (EMA) bei 1,3519 und dem 50,0 % Fibonacci-Retracement bei 1,3512 bleibt. Das Paar bewegt sich in eine wichtige Retracement-Zone, wobei das 61,8 % Fibonacci-Niveau bei 1,3595 als unmittelbarer Widerstand wirkt, während ein mittlerer Relative Strength Index (RSI) nahe 58 auf ein festes, aber nicht überdehntes Aufwärtsmomentum hindeutet.
Auf der Oberseite würde ein klarer Durchbruch über das 61,8 % Retracement bei 1,3595 den Weg zum 78,6 % Fibonacci-Widerstand bei 1,3713 öffnen, vor dem jüngsten Zyklus-Hoch bei 1,3864. Auf der Unterseite wird die erste Unterstützung am 20-Tage-EMA bei 1,3519 gesehen, verstärkt durch das 50,0 % Retracement bei 1,3512; ein tieferer Pullback könnte dann das 38,2 % Niveau bei 1,3428 und das 23,6 % Retracement bei 1,3325 freilegen, bevor die breitere bullische Struktur näher am Swing-Tief bei 1,3159 infrage gestellt wird.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
Der Arbeitsmarktbericht der USA wird monatlich vom Bureau of Labor Statistics (BLS) veröffentlicht und enthält unter anderem die Nonfarm Payrolls – die Zahl der im Vormonat neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft. Diese Kennzahl ist ein zentraler Indikator für die wirtschaftliche Lage in den USA und kann erhebliche Marktbewegungen auslösen. Die monatlichen Veränderungen sind oft volatil und unterliegen regelmäßig nachträglichen Korrekturen, die ebenfalls bedeutende Auswirkungen auf die Finanzmärkte haben können. Zwar gilt ein hoher Beschäftigungszuwachs in der Regel als positiv (bullish) für den US-Dollar (USD), ein schwacher Zuwachs als negativ (bärisch) – doch wird die Marktreaktion nicht allein von der Hauptzahl bestimmt. Auch Revisionsdaten der Vormonate und die Entwicklung der Arbeitslosenquote spielen eine wichtige Rolle bei der Gesamtbewertung durch den Markt.
Mehr lesenNächste Veröffentlichung: Fr Mai 08, 2026 12:30
Häufigkeit: Monatlich
Prognose: 62Tsd
Vorher: 178Tsd
Quelle: US Bureau of Labor Statistics
Der monatliche Arbeitsmarktbericht der USA gilt als der wichtigste Wirtschaftsindikator für Devisenhändler. Er wird am ersten Freitag nach dem Berichtsmonat veröffentlicht. Die Veränderung der Anzahl der Stellen steht in einem engem Zusammenhang mit der Gesamtleistung der Wirtschaft und wird von den politischen Entscheidungsträgern überwacht. Vollbeschäftigung ist eines der Mandate der Federal Reserve, und sie berücksichtigt die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt bei der Festlegung ihrer Politik, was sich wiederum auf die Währungen auswirkt. Trotz mehrerer Frühindikatoren, die die Schätzungen beeinflussen, neigen die Nonfarm Payrolls dazu, die Märkte zu überraschen und erhebliche Volatilität auszulösen. Sollte das tatsächliche Ergebnis den Konsens übertreffen, ist dies für den USD tendenziell bullish.