Das britische Pfund (GBP) zeigt sich schwach und verliert gegenüber dem US-Dollar (USD) leicht um 0,1 Prozent. Damit setzt die Währung ihre moderate Korrektur fort, nachdem sie am Dienstag ein Mehrmonatshoch erreicht hatte, berichten die Devisenstrategen Shaun Osborne und Eric Theoret von Scotiabank.
„Die heimischen Konjunkturdaten beschränkten sich zuletzt auf Inflationserwartungen aus der zweiten Reihe, die weitgehend wie erwartet im mittleren bis unteren Bereich von drei Prozent lagen. Die fundamentale Lage hat sich etwas eingetrübt, insbesondere durch eine deutliche Verengung der Zinsdifferenzen zwischen Großbritannien und den USA. Die Korrelation zwischen Pfund und Renditeabständen ist allerdings schwach, während derzeit klar die Stimmung dominiert. Das zeigt sich auch an der engen Verbindung des Pfunds zu Risiko-Reversals.“
„Die Aufwärtsbewegung seit November scheint ins Stocken geraten zu sein. Die Gewinne oberhalb von 1,30 US-Dollar haben sich in eine Seitwärtsphase verlagert, die grob zwischen 1,3400 und 1,3550 begrenzt ist. Der positive Schwung hat sich von zuvor überkauften Niveaus abgeschwächt, der RSI pendelt nun knapp über der neutralen Marke von 50. Wir bleiben neutral, solange kein Rückfall unter 1,3400 erfolgt, und verweisen auf die Bedeutung des 200-Tage-Durchschnitts bei 1,3390. Kurzfristig erwarten wir eine Handelsspanne zwischen 1,3400 und 1,3500.“