Adobe unter Druck – Ausblick überzeugt nicht

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Investing.com - Die Ergebnisse des dritten Quartals von Adobe Systems (NASDAQ:ADBE) waren besser als erwartet, doch die Prognose für das kommende Quartal hat Anleger enttäuscht. Die Folge: Die Aktie des US-Softwaregiganten brach im nachbörslichen Handel um 8 % ein.


Über den Erwartungen, aber dennoch nicht genug


Adobe, bekannt für seine Creative-Cloud-Produkte wie Photoshop und Illustrator, hat am Donnerstag nach US-Börsenschluss seine Ergebnisse für das dritte Quartal bekannt gegeben. Der Gewinn pro Aktie (EPS) lag mit 4,65 Dollar über den Erwartungen der Analysten, die von einem EPS von 4,53 Dollar ausgegangen waren. Auch beim Umsatz konnte das Unternehmen punkten: Mit 5,41 Milliarden Dollar lag dieser über der Prognose von 5,37 Milliarden Dollar. Der Umsatz wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 11 %.


Das zentrale Wachstumstreibersegment, der Bereich Digital Media, konnte im Berichtszeitraum um 11 % auf 4 Milliarden Dollar zulegen. Der jährlich durch neue Kunden hinzukommende, wiederkehrenden Umsatz (Annual Recurring Revenue, kurz ARR) betrug 504 Millionen Dollar. Zum Quartalsende belief sich der Gesamtwert der jährlich wiederkehrenden Umsätze aus dem Digital Media-Bereich auf 16,76 Milliarden Dollar.


Verhaltener Ausblick dämpft Stimmung


Trotz dieser positiven Ergebnisse konnte der Ausblick für das vierte Quartal die Investoren nicht überzeugen. Adobe prognostizierte einen Gewinn pro Aktie zwischen 4,63 und 4,68 Dollar sowie einen Umsatz von 5,50 bis 5,55 Milliarden Dollar. Der Mittelwert dieser Prognosen, 4,66 Dollar pro Aktie und 5,53 Milliarden Dollar Umsatz, liegt dabei leicht unter den Konsensschätzungen der Analysten, die mit 4,67 Dollar Gewinn und einem Umsatz von 5,60 Milliarden Dollar rechneten.


Der neu hinzukommende ARR im Digital Media-Bereich soll laut Unternehmen im vierten Quartal bei rund 550 Millionen Dollar liegen.

Der oben präsentierte Inhalt, ob von einer Drittpartei oder nicht, wird lediglich als allgemeiner Rat betrachtet. Dieser Artikel sollte nicht als enthaltend Anlageberatung, Investitionsempfehlungen, ein Angebot oder eine Aufforderung für jegliche Transaktionen in Finanzinstrumenten ausgelegt werden.

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