Gold hält sich über 5.150 US-Dollar – Anleger warten auf Fed-Entscheid
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XAU/USD steigt im frühen asiatischen Handel am Mittwoch bis in den Bereich von 5.160 US-Dollar und bleibt damit nahe dem Rekordniveau.
Ein schwächerer US-Dollar, anhaltende geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Unsicherheit stützen die Nachfrage nach dem sicheren Hafen.
Im Mittelpunkt steht die Fed-Entscheidung am Mittwoch: Erwartet wird eine Zinspause bei 3,50% bis 3,75%, entscheidend dürften die Signale von Fed-Chef Jerome Powell werden.
Der Goldpreis (XAU/USD) zeigt sich am Mittwoch in der Asiensitzung weiter fest und klettert in Richtung eines frischen Rekordhochs um 5.160 US-Dollar. Rückenwind kommt vor allem vom schwächeren US-Dollar sowie von der anhaltend hohen Nachfrage nach Absicherung in einem Umfeld, das von geopolitischen Risiken und konjunktureller Unsicherheit geprägt bleibt.
Auslöser auf der Währungsseite waren unter anderem Aussagen von US-Präsident Donald Trump am Dienstag: Auf die Frage, ob der Dollar zu stark nachgegeben habe, habe er betont, der Wert der US-Währung sei „großartig“. In der Folge fiel der US-Dollar-Index (DXY) auf den niedrigsten Stand seit Februar 2022 – ein Umfeld, das in der Regel USD-notierte Rohstoffe wie Gold stützt.
Zudem bleibt das Sicherheitsmotiv präsent: Marktteilnehmer suchen Schutz vor globaler Instabilität und neuen Handelskonflikt-Risiken. Im Januar hatte Trump unter anderem mit Blick auf Grönland, zusätzliche Zölle gegen europäische Staaten sowie weitere Schritte rund um die Fed-Spitze für Verunsicherung gesorgt; am Samstag drohte er zudem mit 100%-Zöllen auf kanadische Waren, falls Kanada ein Handelsabkommen mit China schließen sollte.
Fed im Fokus: Zinspause erwartet – Powell könnte die Richtung vorgeben
Am Abend richtet sich der Blick auf die US-Notenbank. Die Fed dürfte den Leitzins bei ihrer Januarsitzung am Mittwoch unverändert in der Spanne von 3,50% bis 3,75% belassen. Die Pause würde nach drei Zinssenkungen in Folge gegen Ende des vergangenen Jahres erfolgen. Entscheidend ist weniger der Beschluss selbst als die Kommunikation danach: Händler werden Powells Aussagen auf Hinweise zur weiteren geldpolitischen Linie abklopfen. Fällt der Tonfall überraschend straff aus, könnte das den Dollar stabilisieren und den Goldpreis kurzfristig bremsen.
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