Rabobank: Gold über 5.000 Dollar, Silber über 100 – „Sell America“ trifft auf harte Gegenargumente
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Gold notiert laut Rabobank inzwischen deutlich über 5.000 US-Dollar je Unze, Silber über 100 US-Dollar.
Die Analysten sehen eine Verschiebung „vom Finanziellen zum Materiellen“ – befeuert durch die Narrative „Sell America“ und De-Dollarisation.
Gleichzeitig bleibt das Bild widersprüchlich: US-Treasury-Auktionen stoßen weiterhin auf starke Nachfrage, und SWIFT-Daten sprechen für eine zunehmende Nutzung des US-Dollar im internationalen Zahlungsverkehr – vor allem zulasten des Euro.
Rabobank-Analysten zeichnen in einer aktuellen Einordnung ein marktpsychologisch spannendes Bild: Während Edelmetalle weiter von Kapitalzuflüssen profitieren, wird die Rally nicht nur als klassischer Inflations- oder Krisentrade interpretiert, sondern zunehmend als Ausdruck einer breiteren Umschichtung in Sachwerte. Gold sei inzwischen „weit über 5.000 US-Dollar je Unze“, Silber „weit über 100 US-Dollar“ – ein Preisniveau, das die Wucht der Bewegung unterstreicht.
Vom Finanz- zum Sachwert-Narrativ
In der Lesart der Rabobank hat „das Finanzielle dem Materiellen Platz gemacht“ – und die populäre Erzählung laute derzeit: Raus aus US-Aktiva, rein in reale Werte. Begriffe wie „Sell America“ und De-Dollarisation verdichten diese Stimmungslage und erklären, warum Edelmetalle als „politisch neutrale“ Reserve wieder stärker ins Zentrum rücken.
Die andere Seite der Bilanz: Treasuries und Dollar bleiben gefragt
Interessant ist dabei der Kontrast, den Rabobank selbst betont: Trotz aller De-Dollarisation-Rhetorik sei die Nachfrage bei US-Treasury-Auktionen weiterhin robust. Und auch im Zahlungsverkehr wirkt die Entwicklung nicht eindeutig gegen den Dollar: SWIFT-Daten zeigten, dass die Nutzung des US-Dollar in internationalen Zahlungen zunimmt – und dies „meist auf Kosten des Euro“. Genau dieser Widerspruch macht das Setup aus Sicht vieler Marktteilnehmer so brisant: Narrativ und Datenlage laufen nicht sauber in dieselbe Richtung.
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