Gold erreicht neues Allzeithoch nahe $5,050 – Rally läuft trotz geopolitischer Hoffnung auf Frieden
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Gold (XAU/USD) setzt seine beeindruckende Aufwärtsbewegung am Montagmorgen in der frühen Asien‑Session fort und steigt bis in die Nähe von $5,045 – ein frisches Rekordhoch für das Edelmetall. Die Rally bleibt intakt, selbst nachdem die jüngsten geopolitischen Spannungen zwischen den USA und Europa um Grönland etwas abgeflaut sind. Stattdessen stützen anhaltende Risiken und Unsicherheit über die künftige Ausrichtung der US‑Geldpolitik die Nachfrage nach dem klassischen Safe‑Haven Gold.
Gold profitiert weiterhin von einer Kombination aus geopolitischem Risiko, militärischen Konflikten und wachsender Unsicherheit über die Unabhängigkeit der US‑Federal Reserve (Fed). In Abu Dhabi endeten die ersten trilateralen Friedensgespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA zwar ohne Durchbruch, doch eine zweite Runde Anfang Februar wurde angedeutet – was die Unsicherheit am Markt hoch hält.
Safe‑Haven Nachfrage bleibt hoch trotz Entspannungserwartungen
Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, die anhaltenden Spannungen in Venezuela sowie frühere Drohungen rund um Grönland haben Anleger verstärkt in traditionelle Sicherheitstitel getrieben – Gold gehört derzeit zu den klaren Gewinnern dieser Bewegungen.
Während sich der Greenback zeitweise stabilisiert, bleibt der US‑Dollar unter Druck, weil der Markt weiterhin auf mögliche weitere Zinssenkungen der Fed spekuliert. Eine dovishe Fed‑Führung nach der Amtszeit von Jerome Powell würde die Erwartungen an Zinssenkungen weiter anheizen und damit die Opportunitätskosten des Haltens von Gold verringern, was dem nicht verzinslichen Metall zusätzlichen Rückenwind geben könnte.
Kurzfristig könnte allerdings die hohe Überkauftheit bei technischen Indikatoren, verbunden mit der jüngsten Rally, zu einer Phase der Konsolidierung führen – doch als langfristiger Trend bleibt die Rally intakt, solange der XAU/USD über den zentralen Unterstützungen notiert.
Marktblick: Friedensgespräche und Fed‑Personalentscheidung im Fokus
Die internationalen Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA sollen fortgesetzt werden; ein neuer Verhandlungszyklus ist für den 1. Februar angesetzt – ein Faktor, der kurzfristig weiterhin Volatilität in sichere Häfen wie Gold treiben kann.
Zudem beobachtet der Markt genau, wen US‑Präsident Donald Trump als nächsten Fed‑Chair vorschlägt. Eine dovishe Personalentscheidung könnte die Zinssenkungserwartungen weiter verstärken und Gold zusätzlichen Raum nach oben geben.
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