Gold bleibt gefragt: XAU/USD zieht in Asien bis an $5,050 – Fokus auf Fed am Mittwoch
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Gold legt am Dienstag in der frühen Asien-Session bis nahe $5,050 zu.
Geopolitische Risiken und wachsende Unsicherheit stützen die Nachfrage nach sicheren Häfen.
Im Blick stehen am Dienstag ADP Employment Change und Consumer Confidence – am Mittwoch der Fed-Entscheid (erwartet unverändert bei 3,50% bis 3,75%).
Der Goldpreis (XAU/USD) setzt seine Aufwärtsbewegung am Dienstag fort und handelt in der frühen Asien-Session um $5,050. Rückenwind kommt aus einem Umfeld, in dem sich Anleger wieder stärker gegen finanzielle und geopolitische Unsicherheiten absichern – klassische „Risk-off“-Muster, bei denen Gold als sicherer Hafen profitiert.
Politik als Preistreiber
Am Markt wächst die Sorge, dass US-Präsident Donald Trump die Beziehungen zu wichtigen Partnern – von Europa bis Kanada – weiter belastet. Am Samstag drohte Trump damit, 100% Zölle auf kanadische Waren zu verhängen, falls Kanada ein Handelsabkommen mit China abschließt. Die Drohung facht erneut Ängste vor einem wieder aufflammenden Handelskonflikt an – und damit vor Gegenwind für Wachstum und Risikobereitschaft.
Fed-Faktor: Unabhängigkeit, Personalie, Zinspfad
Zusätzliche Unterstützung erhält Gold durch Diskussionen um die Unabhängigkeit der Federal Reserve (Fed). Zudem warten Marktteilnehmer auf Trumps Entscheidung für den nächsten Fed-Vorsitz, nachdem Trump erklärte, er habe die Kandidaten bereits vollständig interviewt. Ein eher „dovisher“ Nachfolger würde die Wetten auf weitere Zinssenkungen in diesem Jahr anheizen – und damit Gold stützen, weil niedrigere Zinsen die Opportunitätskosten des zinslosen Edelmetalls reduzieren.
Daten und Ausblick: Mittwoch im Mittelpunkt
Kurzfristig rücken am Dienstag die US-Daten ADP Employment Change und Consumer Confidence in den Vordergrund. Der klare Fixpunkt der Woche bleibt jedoch der Fed-Zinsentscheid am Mittwoch: Erwartet wird, dass die US-Notenbank den Leitzins im Zielband von 3,50% bis 3,75% unverändert lässt. Entscheidend wird daher vor allem der Ton von Fed-Chef Jerome Powell nach der Sitzung: Fallen seine Aussagen restriktiver („hawkish“) aus, könnte das den US-Dollar stützen und den in Dollar gehandelten Goldpreis kurzfristig ausbremsen.
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