Gold setzt Rekord-Rally fort – XAU/USD nähert sich $5,100 mit schwachem USD und anhaltender Safe-Haven-Nachfrage
- Silberpreis-Prognose: XAG/USD steigt über $92.50 – Zollandrohungen treiben Safe-Haven-Nachfrage
- Krypto-Schock um Ethereum: Wale kaufen, Kleinanleger verkaufen – Kurs gibt nach
- Cardano rutscht unter $0.36 – Handelskonflikt EU–USA belastet Stimmung, Funding dreht ins Negative
- XRP rutscht unter 2 US-Dollar – Schlüsselzone um 1,97/1,98 rückt in den Fokus
- Ethereum rutscht weiter ab: Shorts nehmen zu, Longs werden aus dem Markt gedrückt
- Machtwechsel bei Bitcoin: Neue Wale übernehmen – und der Markt wird nervöser

Gold (XAU/USD) setzt seine Rekord-Rally am sechsten Tag in Folge fort und erreicht während der frühen Asien-Session am Montag ein neues Allzeithoch im Bereich von $5,045. Die Rally bleibt von anhaltender Safe-Haven-Nachfrage und einem weiterhin schwachen US-Dollar (USD) unterstützt. Die Aussicht auf weitere Zinssenkungen der Fed und eine starke Goldnachfrage durch Zentralbanken untermauern das bullische Momentum.
Gold (XAU/USD) setzt den Aufwärtstrend der letzten Woche fort und klettert während der frühen Asien-Session auf ein neues Allzeithoch im Bereich von $5,045. Das Edelmetall profitiert von anhaltender geopolitischer Unsicherheit und Handelsrisiken, die weiterhin klassische Safe-Haven-Instrumente begünstigen. Zudem bleibt die Erwartung auf weitere geldpolitische Lockerungen durch die US-Notenbank (Fed) ein unterstützender Faktor. Auch die rekordhohen Zuflüsse in Exchange-Traded Funds (ETFs) und die fortgesetzte Goldnachfrage durch Zentralbanken stärken das bullische Sentiment.
Die politischen Spannungen, die mit den Zollbedrohungen von Trump und der Kritik an der Fed einhergehen, belasten den US-Dollar weiter und unterstützen damit den Goldpreis. Auch die laufende Diskussion um die Unabhängigkeit der Fed und die Bedenken über die US-Schulden wirken als zusätzliche Belastung für den Greenback und treiben Anleger in den Goldmarkt.
US-Dollar bleibt schwach – „Sell America“-Sentiment stützt Gold
Der US-Dollar wurde durch die jüngsten politischen Spannungen weiter unter Druck gesetzt. Besonders die Zollbedrohungen gegen Kanada und die US-Regierungskritik an der Fed haben das „Sell America“-Sentiment verstärkt, was den Goldpreis zusätzlich beflügelt.
Die De-Dollarization-Tendenzen sowie die fortgesetzte Spekulation auf Zinssenkungen der Fed in 2026 verstärken das Abwärtspotenzial für den USD. Dies hat den Dollar bereits auf ein viermonatiges Tief gedrückt und bietet weiteres Potenzial für den Goldpreis. Auch die weltweite Goldnachfrage durch Zentralbanken bleibt stark: Chinas Zentralbank setzte ihren Goldankauf im Dezember fort, während auch Zentralbanken aus Polen, Indien und Brasilien aktiv waren.
Marktbewegungen: FOMC-Sitzung im Fokus – Zinssenkungserwartungen treiben Gold
Die Marktbeobachtung richtet sich nun auf das zwei Tage dauernde FOMC-Meeting ab Dienstag. Die Fed wird am Mittwoch ihre Entscheidung bekanntgeben, jedoch wird der Fokus auf der begleitenden Erklärung und der Pressekonferenz von Fed-Chef Jerome Powell liegen. Händlern wird empfohlen, Hinweise auf den zukünftigen Zinspfad zu beobachten, der sowohl den US-Dollar als auch das nicht verzinsliche Gold beeinflussen dürfte.
Technischer Ausblick: $5,100 als nächste Hürde – Korrektur möglich
Gold befindet sich weiterhin in einer Aufwärtsstruktur, die durch den aufsteigenden Kanal seit $4,464.07 unterstützt wird. Der Widerstand liegt bei $5,099.04, und der Kurs bewegt sich in der Nähe der oberen Grenze dieses Kanals. Ein klarer Ausbruch darüber könnte die Rally weiter ausdehnen, während eine Ablehnung an diesem Widerstand das Aufwärtsmomentum innerhalb des Kanals begrenzen würde.
Der MACD bleibt positiv und unterstützt die bullische Bewegung, während der RSI bei 80.76 auf überkaufte Bedingungen hinweist. Dies könnte kurzfristig zu einer Konsolidierung führen, wobei der Support bei $4,932.75 eine wichtige Grundlage für die Fortsetzung der Rally darstellt. Sollte dieser Bereich nach unten durchbrochen werden, könnte dies auf eine tiefere Korrektur hindeuten.
Mehr erfahren
Der obige Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von einer Redaktion geprüft.





