Litecoin stabilisiert sich über 68 US-Dollar: Keil-Support hält – Funding Rate dreht positiv
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Litecoin (LTC) erholt sich am Montag leicht und notiert wieder über 68 US-Dollar, nachdem der Kurs an der Unterseite eines fallenden Keils Halt gefunden hat.
On-Chain- und Derivate-Daten hellen sich auf: CryptoQuant sieht Buy-Side-Dominanz und große Wal-Orders, CoinGlass zeigt eine positive OI-gewichtete Funding Rate von 0,0063%.
Technisch bleibt die Erholung aber an eine Bedingung geknüpft: Hält die zentrale Unterstützungszone, rückt der Bereich um 77 US-Dollar (Widerstand + 50-Tage-EMA) in den Fokus; bricht sie, droht ein Rücklauf bis 56 US-Dollar.
Litecoin meldet sich nach dem jüngsten Abverkauf vorsichtig zurück. Der Kurs konnte sich am Montag oberhalb der Marke von 68 US-Dollar stabilisieren, nachdem er entlang der unteren Begrenzung eines fallenden Keilmusters mehrfach Unterstützung gefunden hatte. Dass parallel die Marktstruktur in den Derivaten etwas „entspannt“, ist ein erster Pluspunkt – auch wenn daraus noch keine Trendwende wird.
On-Chain & Derivate: Wal-Orders, Buy-Side-Dominanz und Funding Rate im Plus
Die von CryptoQuant zusammengefassten Daten zeichnen ein konstruktiveres Bild als in den Tagen zuvor: Im Spot- und Terminmarkt sind größere Orders von Walen sowie eine Dominanz der Käuferseite zu erkennen. Gleichzeitig sprechen die Futures-Daten für eine Abkühlung der Marktbedingungen – typischerweise ein Umfeld, in dem eine Gegenbewegung eher „Luft“ bekommt.

Ein zweites Signal kommt aus dem Funding: Die Open-Interest-gewichtete Funding Rate von CoinGlass drehte am Sonntag in den positiven Bereich und liegt aktuell bei 0,0063%. Das bedeutet: Longs zahlen Shorts. In der Praxis wird ein Wechsel von negativ auf positiv häufig als Hinweis gelesen, dass der Verkaufsdruck aus Shorts nachlässt bzw. wieder mehr Marktteilnehmer auf steigende Kurse setzen – was kurzfristige Erholungen begünstigen kann.
Kursbild: Erholung denkbar – aber erst über dem Cluster um 77 US-Dollar wird es „sauber“
Die Vorgeschichte bleibt klar bärisch: Am 14. Januar scheiterte LTC am 50-Tage-EMA bei 77,39 US-Dollar und fiel in den folgenden zehn Tagen um fast 18%. In der vergangenen Woche testete der Kurs erneut das Tief vom 9. April bei 66,51 US-Dollar. Danach lief LTC vier Tage seitwärts entlang der unteren Begrenzung des fallenden Keils, der seit Mitte Oktober über mehrere Hoch- und Tiefpunkte ausgebildet wurde. Am Montag notiert Litecoin bei rund 68,14 US-Dollar.

Solange die untere Trendlinie als Support hält, ist eine Ausdehnung der Erholung bis zum wöchentlichen Widerstand bei 77,19 US-Dollar möglich – zumal dieser Bereich nahezu mit dem 50-Tage-EMA (77,39 US-Dollar) zusammenfällt. Genau dieses Cluster ist charttechnisch der „Härtetest“: Erst wenn LTC dort durchkommt, bekommt die Erholung eine belastbarere Struktur.
Indikatoren: RSI dreht hoch, MACD entspannt – Momentum bleibt aber schwach

Der RSI im Tageschart liegt bei 34 und dreht nach oben, nachdem zuvor überverkaufte Bedingungen erreicht wurden. Das spricht für nachlassendes Abwärtsmomentum und erste Erholungstendenzen – mehr aber auch nicht: Für eine nachhaltige Erholung müsste der RSI wieder über 50 steigen.
Beim MACD nähern sich die Linien an, während die roten Histogrammbalken unterhalb der Nulllinie weiter abnehmen. Das passt zu einer „Abkühlung“ des Verkaufsimpulses und stützt die These einer technischen Gegenbewegung.
Risiko-Szenario: Unter Druck droht Ausweitung bis 56 US-Dollar
Bleibt die Stabilisierung nicht bestehen und LTC gerät erneut unter Druck, rückt die nächste wöchentliche Unterstützung bei 56 US-Dollar als mögliches Abwärtsziel in den Fokus.
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