Houthi-Rebellen greifen US-Kriegsschiffe als Reaktion auf Luftangriffe an

Quelle Fxstreet

Die Houthis gaben am Sonntag bekannt, dass sie einen Angriff mit 18 ballistischen und Kreuzfahrtraketen sowie Drohnen gestartet haben, der auf den Flugzeugträger USS Harry S Truman und seine begleitenden Kriegsschiffe im nördlichen Roten Meer abzielte.

Der militärische Sprecher der Houthis, Brigadegeneral Yahya Saree, erklärte, dass der Angriff als Reaktion auf mehr als 47 US-Luftangriffe erfolgte, die von US-Präsident Donald Trump gegen von Rebellen kontrollierte Gebiete im Jemen, einschließlich der Hauptstadt Sanaa und der Provinz Saada, die an Saudi-Arabien grenzt, genehmigt wurden.

Der US-Verteidigungsminister sagte am Sonntag, dass die Vereinigten Staaten weiterhin die Houthis im Jemen angreifen werden, bis sie die Angriffe auf die Schifffahrt einstellen, da die mit dem Iran verbündete Gruppe drohte, als Reaktion auf tödliche US-Angriffe am Vortag zu eskalieren. 

Marktreaktion 

Zum Zeitpunkt der Redaktion wird der Goldpreis (XAU/USD) um 0,14% höher gehandelt und notiert bei $2.988.    

Risikostimmung FAQs

Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.

In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.

Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.

Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.

 

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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