Fed bleibt wohl gelassen: Inflationsrevision könnte geringer ausfallen als gedacht

Quelle Fxstreet

Die Ökonomen Eli Nir und Oscar Munoz von TD Securities haben die bevorstehenden Änderungen der Berechnungsmethode des US-Büros für Wirtschaftsanalyse (BEA) beim Preisindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE) untersucht. Betroffen sind unter anderem die Bereiche Vermögensverwaltung, Rechtsdienstleistungen sowie Computersoftware und Zubehör. Nach ihrer Einschätzung dürfte die Kern-PCE-Inflation im Mai 2026 auf Jahresbasis um rund 0,15 Prozentpunkte niedriger ausfallen. Auf Monatsbasis hätte sich der Effekt im Durchschnitt der vergangenen zwölf Monate auf etwa minus 0,01 Prozentpunkte belaufen. Auswirkungen auf die Geldpolitik der US-Notenbank Federal Reserve erwarten die Analysten praktisch nicht.

Kerninflation dürfte leicht nach unten revidiert werden

„Die PCE-Inflation wird am 30. September zusammen mit den Daten für August überarbeitet. Gleichzeitig wird das BEA Einzelheiten zur neuen Methodik veröffentlichen, die bislang noch nicht vorliegen. Derzeit wurden lediglich die Grundzüge der Änderungen bekannt gegeben. Schätzungen zu deren Auswirkungen beruhen daher auf Annahmen, bis das BEA weitere Informationen veröffentlicht.“

„Die Auswirkungen dürften gering sein. Die Kern-PCE-Inflation hätte im Mai 2026 auf Jahresbasis wahrscheinlich um 0,15 Prozentpunkte unter der derzeit ausgewiesenen Rate von 3,4 % gelegen (siehe linke Grafik unten). In den vergangenen zwölf Monaten hätte der durchschnittliche Effekt auf die monatliche Kerninflation lediglich minus 0,01 Prozentpunkte betragen (siehe rechte Grafik unten).“

„Die Folgen für die Geldpolitik der Federal Reserve sind begrenzt, da die betroffenen Kategorien lediglich 3,67 % des PCE-Warenkorbs ausmachen. Die Überarbeitung dürfte die gemessene Inflation besser an die tatsächlichen Ausgabenmuster anpassen. Mit Ausnahme der Dienstleistungen im Bereich Vermögensverwaltung werden die überarbeiteten Kennzahlen weiterhin auf Daten des Verbraucherpreisindex (CPI) und des Erzeugerpreisindex (PPI) basieren.“

„Die in diesem Bericht enthaltenen Informationen, Einschätzungen, Kommentare, Schätzungen und Prognosen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung und können sich ohne vorherige Ankündigung ändern. Wir bemühen uns, unsere Analysen bei Bedarf zu aktualisieren. Regulatorische Vorgaben können dies jedoch in bestimmten Fällen einschränken. Makroökonomische Kommentare werden nach Ermessen der Autoren in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht.“

„Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Anleger sollten sich darüber im Klaren sein, dass Aussagen über zukünftige Entwicklungen nicht eintreten müssen. Jede Kapitalanlage ist mit Risiken verbunden, einschließlich des möglichen Verlusts des eingesetzten Kapitals. Die Analyse der Wertentwicklung basiert auf bestimmten Annahmen, deren Ergebnisse je nach zugrunde gelegten Eingaben erheblich abweichen können.“

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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16.Jul. 2024
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Silber rutscht nach Rekordhoch auf $93.50 – Gewinnmitnahmen bremsen, Safe-Haven-Faktor stütztXAG/USD fällt in der frühen Asien-Session am Dienstag auf rund $93.60 und gibt nach dem Rekordhoch vom Vortag nach. Auslöser sind vor allem Gewinnmitnahmen; zugleich könnten Safe-Haven-Ströme die Abgaben kurzfristig begrenzen. Der Markt blickt zudem auf die Fed, die im Januar voraussichtlich stillhält; laut CME FedWatch liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung später im Monat bei knapp 5%. Der Silberpreis (XAG/USD) gerät am Dienstag in der frühen Asien-Session unter Druck und notiert um $93.60. Nach dem frischen Rekordhoch in der vorherigen Sitzung nehmen Marktteilnehmer Gewinne vom Tisch – ein klassisches Muster nach starken Laufbewegungen. Auf der Unterseite könnte die erhöhte Nachfrage nach sicheren Häfen die Abgaben jedoch zunächst abfedern. Zollkonflikt bleibt Preistreiber – Safe-Haven-Nachfrage als Gegenpol Für Aufmerksamkeit sorgt weiterhin die Eskalation im transatlantischen Handelskonflikt. US-Präsident Donald Trump kündigte am Samstag an, ab February 1 einen zusätzlichen 10% import tariff auf Waren aus Denmark, Norway, Sweden, France, Germany, the Netherlands, Finland und dem United Kingdom (UK) zu erheben – so lange, bis die USA Grönland kaufen dürfen. Auf europäischer Seite werden Gegenmaßnahmen diskutiert. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron soll die EU aufgefordert haben, ihre sogenannte „trade bazooka“ zu aktivieren. Darunter fallen potenziell Schritte wie Einschränkungen beim Zugang US-amerikanischer Unternehmen zum EU-Markt oder Exportkontrollen – als Teil eines breiteren Maßnahmenkatalogs. Die Aussicht auf neue Zölle und eine mögliche Gegenreaktion erhöht die Unsicherheit – und genau das stützt traditionell Safe-Haven-Assets wie Silber. Fed: „Higher for longer“ bleibt Gegenwind für zinslose Edelmetalle Gleichzeitig steht der Zinsfaktor im Weg: Die US-Notenbank dürfte den Leitzins auf ihrer Januar-Sitzung unverändert lassen. Laut CME FedWatch ist eine Zinssenkung später im Monat aktuell nur mit knapp 5% eingepreist. Das „higher for longer“-Narrativ stützt tendenziell den US-Dollar und belastet damit zinslose Assets wie Silber – zumindest auf der Marginalseite.
Autor  Mitrade Team
Di. 20.Jan
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WTI-Preis steigt leicht auf nahe 79,00 USD, da eine Eskalation des US-Iran-Kriegs die Ölströme bedrohtWest Texas Intermediate (WTI), der US-Rohöl-Benchmark, wird während der frühen europäischen Handelsstunden am Freitag bei rund 79,00 USD gehandelt. Der WTI steuert auf den größten Wochenanstieg seit April zu, da die steigenden Spannungen im Nahen Osten Befürchtungen über eine Unterbrechung der Ölversorgung schüren.
Autor  FXStreet
Fr. 17.Jul
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Autor  FXStreet
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Goldpreis Prognose: Jetzt steht Gold vor der wichtigsten Entscheidung seit WochenDer Goldpreis steht wieder an einem Punkt, an dem Anleger ganz genau hinsehen sollten. Die Gold-Futures (GC1!) notieren aktuell bei 4.128,90 US-Dollar auf Tagesbasis. Das klingt zunächst nach einer normalen Kursbewegung. Ist es aber nicht.
Autor  FXStreet
vor 23 Stunden
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