Ethereum vor nächstem Ausbruch? Hebel steigt - doch ein Warnsignal wächst

Quelle Fxstreet

Ethereum (ETH) notiert am Freitag knapp unter der Marke von 1.900 US-Dollar und verliert rund 3 %. Hintergrund ist unter anderem ein leichter Anstieg der Aktivitäten am Derivatemarkt.

Das Open Interest der größten Altcoin ist auf 14,60 Millionen ETH gestiegen. Das entspricht einem Zuwachs von rund 600.000 ETH innerhalb der vergangenen zwei Tage und markiert den höchsten Stand seit dem 7. Juni.

Das Open Interest beschreibt das gesamte Volumen noch offener Kontrakte am Derivatemarkt. Als Ethereum Anfang Juli seine Erholung startete, blieb dieser Wert zunächst weitgehend unverändert, bevor er in dieser Woche leicht anzog.

Open Interest bei Ethereum. Quelle: Coinglass

Ein ähnliches Bild zeigt sich beim sogenannten Estimated Leverage Ratio (ELR). Nachdem die Kennzahl über längere Zeit nahezu unverändert geblieben war, ist sie in der vergangenen Woche leicht gestiegen.

Der ELR setzt das Open Interest ins Verhältnis zu den auf Börsen verfügbaren Beständen eines Vermögenswerts. Dadurch lässt sich abschätzen, wie stark Händler im Vergleich zum Spotmarkt auf Fremdkapital setzen.

Estimated Leverage Ratio von Ethereum. Quelle: CryptoQuant

Auch die Finanzierungsraten (Funding Rates) lagen den gesamten Monat über überwiegend im positiven Bereich. In dieser Woche schwächten sie sich jedoch ab und drehten am Donnerstag kurzzeitig ins Minus - erstmals seit dem 29. Juni. Funding Rates sind regelmäßige Ausgleichszahlungen zwischen Long- und Short-Händlern bei unbefristeten Futures-Kontrakten, um den Terminpreis an den jeweiligen Kassapreis anzupassen.

Funding Rates. Quelle: Coinglass

Die Rückkehr höherer Hebelpositionen könnte die jüngste Aufwärtsbewegung von Ethereum stützen. Gleichzeitig erhöht das erste negative Signal bei den Funding Rates seit Wochen das Risiko kurzfristiger Kursschwankungen.

Auf institutioneller Seite setzte sich der positive Trend bei den US-Spot-ETFs auf Ethereum fort. Nach Daten von SoSoValue verzeichneten die Produkte am Donnerstag Nettozuflüsse in Höhe von 72,64 Millionen US-Dollar. Damit war es bereits der vierte Handelstag in Folge mit positiven Mittelzuflüssen.

Während das Interesse institutioneller Investoren in den USA wieder zunimmt, bleibt die Stimmung unter Spotmarkt-Händlern in der Region verhalten. Der Coinbase Premium Index, der die Nachfrage amerikanischer Anleger misst, liegt seit fast drei Monaten im negativen Bereich. Ein nachhaltiger Anstieg in positives Terrain könnte die positive Stimmung auch auf andere Regionen übertragen.

Coinbase Premium Index von Ethereum. Quelle: CryptoQuant

Ethereum scheitert erneut an wichtiger Hürde

Nach Daten von Coinglass wurden in den vergangenen 24 Stunden Ethereum-Positionen im Wert von 41,55 Millionen US-Dollar liquidiert. Davon entfielen 34,40 Millionen US-Dollar auf Long-Positionen.

Im Tageschart zeigt sich Ethereum kurzfristig weiterhin in einer konstruktiven Verfassung. Der Kurs notiert oberhalb der 20- und 50-Tage-Exponentiellen-Durchschnitte (EMA) bei 1.837 beziehungsweise 1.829 US-Dollar. Nach oben bleibt die Bewegung jedoch durch den übergeordneten Abwärtstrend begrenzt. Der 100-Tage-EMA bei 1.937 US-Dollar stellt derzeit einen wichtigen Widerstand dar, während die Momentum-Indikatoren weiterhin Unterstützung signalisieren.

Der Relative-Stärke-Index (RSI) ist auf 57 zurückgegangen, der Stochastik-Indikator auf 66. Beide deuten auf einen stabilen, aber nicht überhitzten Kaufdruck hin.

Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand bei 1.909 US-Dollar. Darüber folgt der 100-Tage-EMA bei 1.937 US-Dollar. Gelingt ein Ausbruch, rücken zunächst 2.018 und anschließend 2.107 US-Dollar in den Fokus. Darüber beginnt eine ausgeprägtere Angebotszone, die sich bis in den Bereich zwischen 2.211 und 2.388 US-Dollar erstreckt.

Chart Analysis ETH/USDT (Binance)

Tageschart ETH/USDT

Auf der Unterseite bieten zunächst die 20- und 50-Tage-EMAs Unterstützung. Darunter folgt bei 1.806 US-Dollar eine etablierte Unterstützungszone. Sollte der Kurs weiter nachgeben, rückt 1.741 US-Dollar in den Blick. Erst ein Rückfall unter 1.524 US-Dollar würde das derzeit insgesamt konstruktive Chartbild deutlich eintrüben.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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Klimakiller KI: So plündern Big Techs unsere EnergiereservenInvesting.com – Der immense Stromverbrauch von Blockchains wie Bitcoin und Ethereum stand über viele Jahre hinweg im Fokus und wurde stets damit in Verbindung gebracht, wie umweltschädlich diese Techn
Autor  Investing.com
16.Jul. 2024
Investing.com – Der immense Stromverbrauch von Blockchains wie Bitcoin und Ethereum stand über viele Jahre hinweg im Fokus und wurde stets damit in Verbindung gebracht, wie umweltschädlich diese Techn
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Silber rutscht nach Rekordhoch auf $93.50 – Gewinnmitnahmen bremsen, Safe-Haven-Faktor stütztXAG/USD fällt in der frühen Asien-Session am Dienstag auf rund $93.60 und gibt nach dem Rekordhoch vom Vortag nach. Auslöser sind vor allem Gewinnmitnahmen; zugleich könnten Safe-Haven-Ströme die Abgaben kurzfristig begrenzen. Der Markt blickt zudem auf die Fed, die im Januar voraussichtlich stillhält; laut CME FedWatch liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung später im Monat bei knapp 5%. Der Silberpreis (XAG/USD) gerät am Dienstag in der frühen Asien-Session unter Druck und notiert um $93.60. Nach dem frischen Rekordhoch in der vorherigen Sitzung nehmen Marktteilnehmer Gewinne vom Tisch – ein klassisches Muster nach starken Laufbewegungen. Auf der Unterseite könnte die erhöhte Nachfrage nach sicheren Häfen die Abgaben jedoch zunächst abfedern. Zollkonflikt bleibt Preistreiber – Safe-Haven-Nachfrage als Gegenpol Für Aufmerksamkeit sorgt weiterhin die Eskalation im transatlantischen Handelskonflikt. US-Präsident Donald Trump kündigte am Samstag an, ab February 1 einen zusätzlichen 10% import tariff auf Waren aus Denmark, Norway, Sweden, France, Germany, the Netherlands, Finland und dem United Kingdom (UK) zu erheben – so lange, bis die USA Grönland kaufen dürfen. Auf europäischer Seite werden Gegenmaßnahmen diskutiert. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron soll die EU aufgefordert haben, ihre sogenannte „trade bazooka“ zu aktivieren. Darunter fallen potenziell Schritte wie Einschränkungen beim Zugang US-amerikanischer Unternehmen zum EU-Markt oder Exportkontrollen – als Teil eines breiteren Maßnahmenkatalogs. Die Aussicht auf neue Zölle und eine mögliche Gegenreaktion erhöht die Unsicherheit – und genau das stützt traditionell Safe-Haven-Assets wie Silber. Fed: „Higher for longer“ bleibt Gegenwind für zinslose Edelmetalle Gleichzeitig steht der Zinsfaktor im Weg: Die US-Notenbank dürfte den Leitzins auf ihrer Januar-Sitzung unverändert lassen. Laut CME FedWatch ist eine Zinssenkung später im Monat aktuell nur mit knapp 5% eingepreist. Das „higher for longer“-Narrativ stützt tendenziell den US-Dollar und belastet damit zinslose Assets wie Silber – zumindest auf der Marginalseite.
Autor  Mitrade Team
Di. 20.Jan
XAG/USD fällt in der frühen Asien-Session am Dienstag auf rund $93.60 und gibt nach dem Rekordhoch vom Vortag nach. Auslöser sind vor allem Gewinnmitnahmen; zugleich könnten Safe-Haven-Ströme die Abgaben kurzfristig begrenzen. Der Markt blickt zudem auf die Fed, die im Januar voraussichtlich stillhält; laut CME FedWatch liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung später im Monat bei knapp 5%. Der Silberpreis (XAG/USD) gerät am Dienstag in der frühen Asien-Session unter Druck und notiert um $93.60. Nach dem frischen Rekordhoch in der vorherigen Sitzung nehmen Marktteilnehmer Gewinne vom Tisch – ein klassisches Muster nach starken Laufbewegungen. Auf der Unterseite könnte die erhöhte Nachfrage nach sicheren Häfen die Abgaben jedoch zunächst abfedern. Zollkonflikt bleibt Preistreiber – Safe-Haven-Nachfrage als Gegenpol Für Aufmerksamkeit sorgt weiterhin die Eskalation im transatlantischen Handelskonflikt. US-Präsident Donald Trump kündigte am Samstag an, ab February 1 einen zusätzlichen 10% import tariff auf Waren aus Denmark, Norway, Sweden, France, Germany, the Netherlands, Finland und dem United Kingdom (UK) zu erheben – so lange, bis die USA Grönland kaufen dürfen. Auf europäischer Seite werden Gegenmaßnahmen diskutiert. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron soll die EU aufgefordert haben, ihre sogenannte „trade bazooka“ zu aktivieren. Darunter fallen potenziell Schritte wie Einschränkungen beim Zugang US-amerikanischer Unternehmen zum EU-Markt oder Exportkontrollen – als Teil eines breiteren Maßnahmenkatalogs. Die Aussicht auf neue Zölle und eine mögliche Gegenreaktion erhöht die Unsicherheit – und genau das stützt traditionell Safe-Haven-Assets wie Silber. Fed: „Higher for longer“ bleibt Gegenwind für zinslose Edelmetalle Gleichzeitig steht der Zinsfaktor im Weg: Die US-Notenbank dürfte den Leitzins auf ihrer Januar-Sitzung unverändert lassen. Laut CME FedWatch ist eine Zinssenkung später im Monat aktuell nur mit knapp 5% eingepreist. Das „higher for longer“-Narrativ stützt tendenziell den US-Dollar und belastet damit zinslose Assets wie Silber – zumindest auf der Marginalseite.
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WTI-Preis steigt leicht auf nahe 79,00 USD, da eine Eskalation des US-Iran-Kriegs die Ölströme bedrohtWest Texas Intermediate (WTI), der US-Rohöl-Benchmark, wird während der frühen europäischen Handelsstunden am Freitag bei rund 79,00 USD gehandelt. Der WTI steuert auf den größten Wochenanstieg seit April zu, da die steigenden Spannungen im Nahen Osten Befürchtungen über eine Unterbrechung der Ölversorgung schüren.
Autor  FXStreet
Fr. 17.Jul
West Texas Intermediate (WTI), der US-Rohöl-Benchmark, wird während der frühen europäischen Handelsstunden am Freitag bei rund 79,00 USD gehandelt. Der WTI steuert auf den größten Wochenanstieg seit April zu, da die steigenden Spannungen im Nahen Osten Befürchtungen über eine Unterbrechung der Ölversorgung schüren.
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Goldpreis Prognose: Unter dieser Marke wird es richtig gefährlichDer Goldpreis steht an einem Punkt, an dem Anleger sehr genau hinschauen sollten. Denn der Tageschart der Gold Futures zeigt aktuell kein entspanntes Bild. Der Preis liegt bei 4.053,32 US-Dollar, aber der dominante Trend zeigt weiterhin nach unten.
Autor  FXStreet
Di. 21.Jul
Der Goldpreis steht an einem Punkt, an dem Anleger sehr genau hinschauen sollten. Denn der Tageschart der Gold Futures zeigt aktuell kein entspanntes Bild. Der Preis liegt bei 4.053,32 US-Dollar, aber der dominante Trend zeigt weiterhin nach unten.
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Goldpreis Prognose: Jetzt steht Gold vor der wichtigsten Entscheidung seit WochenDer Goldpreis steht wieder an einem Punkt, an dem Anleger ganz genau hinsehen sollten. Die Gold-Futures (GC1!) notieren aktuell bei 4.128,90 US-Dollar auf Tagesbasis. Das klingt zunächst nach einer normalen Kursbewegung. Ist es aber nicht.
Autor  FXStreet
vor 23 Stunden
Der Goldpreis steht wieder an einem Punkt, an dem Anleger ganz genau hinsehen sollten. Die Gold-Futures (GC1!) notieren aktuell bei 4.128,90 US-Dollar auf Tagesbasis. Das klingt zunächst nach einer normalen Kursbewegung. Ist es aber nicht.
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