ABN Amro verweist darauf, dass China von einem robusten Außenhandel profitiert, der durch den weltweiten Technologie- und KI-Boom gestützt wird. Dennoch bleibt die Volkswirtschaft von den Auswirkungen des Konflikts mit dem Iran nicht unberührt. Die Daten für April signalisierten eine breit angelegte Abschwächung. Während die Erzeugerpreise deutlich gestiegen seien, spiegele die weiterhin niedrige Kerninflation eine schwache Binnennachfrage wider. Die Prognosen für Wachstum und Inflation blieben unverändert, zugleich verweisen die Analysten auf eine mögliche Abschwächung der globalen Nachfrage sowie anhaltende Handels- und geopolitische Risiken.
„Obwohl der Außenhandel dank des globalen Technologie- und KI-Booms weiterhin robust bleibt, ist die Wirtschaft nicht immun gegen die Auswirkungen des Iran-Konflikts - auch wenn sie dadurch abgefedert werden.“
„Die Daten für April zeigten eine recht breit angelegte Abschwächung.“
„Die Erzeugerpreisinflation ist deutlich gestiegen, während die (Kern-)Inflation auf Verbraucherebene niedrig bleibt, was die schwache Binnennachfrage widerspiegelt.“
„Wir belassen unsere Prognosen für Wachstum und Inflation vorerst unverändert, nachdem wir sie bereits im März angepasst hatten.“
„Eine Abschwächung der globalen Nachfrage bleibt das größte Risiko, das sich aus dem Konflikt ergibt.“