Die Analystin Min Joo Kang von ING rechnet damit, dass Japans Wirtschaft ein ähnliches Wachstum wie im Vorquartal beibehält. Für das erste Quartal wird ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal erwartet. Der durch den Krieg ausgelöste Energieschock dürfte den Einschätzungen zufolge nur begrenzte Auswirkungen auf Handel und Wachstum haben, jedoch stärker auf die Inflation durchschlagen. ING prognostiziert für April eine Inflationsrate von 1,8 Prozent im Jahresvergleich, gestützt durch Subventionen, die den allgemeinen Preisdruck begrenzen.
„Die anstehenden Datenveröffentlichungen aus Japan werden die wirtschaftlichen Auswirkungen der Energieverwerfungen aufzeigen.“
„Die Effekte der Energiepreise dürften das Wachstum nur begrenzt beeinflussen, jedoch stärkere Auswirkungen auf die Inflation haben.“
„Wir gehen davon aus, dass die Wirtschaft mit einem ähnlichen Tempo wie im Vorquartal gewachsen ist.“
„Wir erwarten einen saisonbereinigten Anstieg des BIP um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal.“
„Die Inflation dürfte im April auf 1,8 Prozent im Jahresvergleich steigen, nach 1,5 Prozent im März.“