Laut einem Beitrag von Al-Hadath, einem Schwesterkanal von Al Arabiya, auf X haben Quellen angegeben, dass intensive Gespräche im Gange sind, um die Straße von Hormus, einen wichtigen Durchgang für fast 20 % der weltweiten Energieversorgung, schrittweise wieder zu öffnen.
Erreichung von Verständigungen bezüglich der Lockerung der Blockade im Austausch für die schrittweise Öffnung der Straße von Hormus.
Die kommenden Stunden werden einen Durchbruch für die Situation der in der Straße gestrandeten Schiffe bringen.
Die Anleger scheinen positiv auf die Schlagzeilen zur Wiedereröffnung von Hormus zu reagieren. Der US Dollar Index (DXY) ist nach den Schlagzeilen leicht auf nahe 97,90 gefallen. Die S&P 500-Futures setzen ihre Rallye fort und steigen um 0,15 % auf nahe 7.375.
Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.